4. Tag in Tokyo oder: Der Tag der Tempel

Der dritte Tag geht so langsam zu Ende und es schmerzt überall.

Es ging relativ früh am Morgen los. Auf zur U-Bahn Station meines Vertrauens. Diesmal wurde eine Tageskarte für die Tokyo Metro sowie für die Toei Züge gekauft. Kostenpunkt 1000 Yen ~ 9,44€. Somit konnte ich alle U-Bahnen die ich am Tag zuvor geplant hatte befahren. Da es etwas mehr sein sollten als sonst griff ich somit auf die Tageskarte zurück.

Gesagt getan ging es auch schon in die U-Bahn Richtung Yoyogi Park bzw. zum Meiji Jingu Schrein. Dieser Park liegt in der Nähe von Shibuya und wurde durch einmaligem Umsteigen schnell erreicht. Durch den wunderbaren Eingang ging es über weite Gänge Richtung Schrein. Auf dem Weg dorthin gab es Gastgeschenke aus Frankreich zu sehen und zum Teil bunt bemalte runde Fässer (oder was auch immer).

Wein

Bunte Fässer

Nach einem kleinen Rundgang durch die unzähligen Gänge (So gepflegte Gänge habe ich noch nie gesehen. Es ist ein Steinweg wo sich kein Blatt drauf befindet. Mehrere Arbeiter fegten die Blätter zusammen um diese dann so diskret wie mögich einzusammeln.) erreicht man den schön gelegenen Schrein.

Schrein 1

Dies ist ein Blick in den Tempel. Direkt links neben mir gab es eine Gebetsreihe, wo man, wenn man sich vorher die Hände und den Mund gereinigt hat, Geld in ein Holzgefäß werfen und beten kann. Das Beten erfolgt wie folgt: Nach dem Geldeinwurf verbeugt man sich zwei Mal. Dann klatscht man (entweder laut oder leise–> es gab beide Varianten) 2 mal in die Hände und verbeugt sich anschließend noch einmal. Vorher natürlich das Reinigen nicht vergessen : Rechte Hand hat mit der Schöpfkelle begießen –> Mit der linken Hand nach erneutem Wassereingießen den Mund reinigen (NICHT trinken) –> Danach die linke Hand befeuchten –> Fertig.

Zu diesem Zeitpunkt fanden in dem Tempel mind. 2 traditionelle Hochzeiten statt.

Hochzeit 1

Nach dem Einzug wurde noch für das Familienalbum posiert:

Hochzeit 2

Nach einem letzen Umsehen ging es auch schon weiter Richtung Norden zur nächstgelegenen U-Bahn Staion:

Tempel 2

Gesagt getan und schon ging es in eine U-Bahn / Bahnstation, die die meisten Passagiere (auf der Welt) am Tag befördert. Shinjuku…  Mit mehr als 3 Mio. Passagieren PRO Tag zurecht eine der größten Bahnhöfe.

Übersicht

Man bedenke, dass dies nur ein weit entfernter Nebenaus- bzw. eingang ist. Allerdings hat man hier schon die Wahl zwischen 31 Ausgängen, die erstmal gefunden werden wollen.

Man folge also „einfach“ den Pfeilen zum Gewünschten Ausgang oder zur gewünschten U-Bahn Linie –>

Pfeile

Nachdem der richtige Zug gefunden wurde, wollte ich eigentlich noch den Hauptbahnhof von Tokyo besichtigen, der allerdings im Moment von einer Plane umhüllt ist… Nunja –> da es schon Mittag war lief ich reinzufällig an der „Fressmeile“ im Bahnhof vorbei. Bei dieser großen Auswahl an Delikatessen viel die Entscheidung relativ schwer.

Pizza

Diese Köstlichkeit (ja sie war eigentlich ganz lecker) kostete mit Salat (nicht im Bi

ld) und einer Cola 1250Yen also ca. 11,81€. Nun gut der Hunger möchte ja doch irgendwie beseitigt werden.

Weiter gings zum nächsten Tempel. Dieser lag unweit des Tokyo Tower entfernt und wurde mit der U-Bahn leicht erreicht.

Dieser Tempel ist im Familienbesitz und laut Reiseführer eine Besichtigung wert.

Tempel 2

Leider war auf Grund der „düsteren“ Atmosphäre ein fotografieren in dem Tempel nicht möglich und so kamen nur verwackelte Bilder heraus…

Dafür gab es noch einen schönen Ausblick auf den Tokyo Tower.

Tower

Gut zu erkennen sind die beiden unteren Aussichtsplatformen sowie die runde Plattform auf 250 Metern.

Als nächstes war der Kaiserpalast geplant, der leider (man kann ja nicht immer Glück haben) geschlossen war und so blieb mir nur ein kleiner Ausblick auf eines der Gebäude.

Kaiserpalast

Somit ging es weiter in das Einkaufszentrum für Elektronik nach Akihabara.

Nunja was will man da zusagen außer: Krank?

Überall stehen in Schuluniform verkleidete „Mädchen“ rum, die irgendwelche Rabattkarten an den Mann bringen wollen.

Hier ist alles vertreten. Von altmodischen Manga-Büchern (über 5 Etagen) oder auch SEGA oder andere kleine Läden, die Elektronik an den Mann bringen wollen. Zudem wird man aus den einzelnen Läden geradezu angeschrien, etwas in dem Laden zu kaufen.

Elektronik

Am Abend gabs das noch ein gutes Steak mit der Kollegin und anderen Kollegen.

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