Heute ging es von Osaka nach Kobe. Auf Grund eines Planungsfehlers hatten wir leider unsere Koffer auf dem Weg nach Kobe bei uns. Daher wurden diese kurzer Hand in einem der unzähligen Schließfächern deponiert.
Als erstes Stand das westlich geprägte Viertel von Kobe an.
Da Kobe eine Hafenstadt ist, kamen in der Vergangenheit viele Ausländer nach Kobe. Hier haben sie sich in einem Gebiet niedergelassen und die Gebäude westlich gestaltet.
Auf dem Weg vom Bahnhof zu diesem Gebiet gab es auch schon einiges zu sehen.
Underanderem wieder einmal, wie man platzsparend Autos parken kann:
Nach einem anstrengendem Fußmarsch einen steilen Berg hinauf
kam man oben an die erste Bezahlstation. Ja man muss für dieses Gebiet Eintritt bezahlen.
Es ist sehr erstaunlich, wenn man zwischen den japanischen Häusern eher westlich orientierte Häuser sieht. Dieser Eindruck wird im Inneren noch verstärkt. Aber der Reihe nach:
Am Eingang empfingen uns zunächst zwei Figuren
Halb Schildkröte und halb Drache.
Allerdings schienen die ersten Einsiedler auch nicht gerade die größten zu sein.
Im ersten Haus wurde noch deutlicher, dass dieses von westlichen Einwanderer bewohnt wurden. Es gab „normale“ Stühle und Tische und natürlich auch „normale“ Toiletten.
In einem anderen Haus gab es neben vielen Figuren aus Thailand und China auch Sachen aus Deutschland.
Im Innenhof gab es auch eine britische Telefonzelle, die viele Japaner zu einem Foto aufschrien ließen. Ebenso gab es ein Warzenschwein in der Mitte, bei dem man die Nase anfassen musste.
Von der obersten Etage gab es dann einen (für das Wetter angepassten) schönen Überblick über Kobe.
Und eine Mona Lisa gab es auch hier.
Natürlich ging es runter schneller als hoch und somit waren wir schon auf den Weg zu dem was Kobe ausmacht. FLEISCH!
Aber davor gab es noch nach einem Tempelseiteneingang einen spontanen Einblick in eine japanische Hochzeit.
Aber nun zur Hochzeit:
Live Musik:
Und einem tollpatschigen Bräutigam, der den Ring fallen ließ.
Und dann endlich hieß es: Fleisch ich komme!
Das Fleisch kostete ca. 65€
Das Essen wird frisch vor den Augen zubereitet.

Süße Kartoffelsuppe gab es als Vorspeise.

Der Koch war so nett und hat noch ein Gruppenfoto gemacht, bevor das Fleisch gebraten wurde.
Dann ging es los mit in Scheiben schneiden und ersteinmal die größten Fettzellen abzuschneiden (diese gab es später gebraten mit Sporen)
Hier muss man wieder sagen, dass Essen in Japan fast schon zelebriert wird.
Und eins muss man sagen: es gibt kein Fleisch was besser als dieses geschmeckt hat.
Somit hieß es leider auch schon wieder Abschied nehmen von Kobe.
Nächster Halt war Kyoto.
Kyoto erreichten wir in Dunkelheit. Das Hotel ist im japanischem Style gehalten. Heißt: Ein Zimmer mit Futonbetten auf dem Boden und kein eigenes Badezimmer. Toilette und Dusche befinden sich im Erdgeschoss.
Nach dem Einschecken ging es dann per Bus noch kurz zu einem Tempel, der allerdings auf Grund von einer geschlossenen Gesellschaft schon zu hatte.
Somit ging es zurück nach Gion. Hier gibt es die berühmten japanischen Geishas, die Tanzen, Tee einschütten oder einfach nur zuhören. In den kleinen Gassen herrscht fast eine Art Jagd auf die Geishas, also ob ein VIP jederzeit aus dem Haus kommen könnte.
Da das Wetter aber nicht gerade das Beste war, zeigte sich keine vor dem Haus.
Somit ging es nach einer Nudelsuppe zurück zum Hotel.



















Diese „größten Fettzellen“ sind intERmuskuläres Fett, welches sich auf dem Foto in einem sehr guten Verhältnis zu dem intRAmuskulären Fett (die perfekte Mamorierung) befindet. Kobe ist halt das Feinste vom Feinsten 😉
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung 🙂