6. Tag oder: Der teuerste Tag dieser Reise – Kobe

Heute ging es von Osaka nach Kobe. Auf Grund eines Planungsfehlers hatten wir leider unsere Koffer auf dem Weg nach Kobe bei uns. Daher wurden diese kurzer Hand in einem der unzähligen Schließfächern deponiert.

Als erstes Stand das westlich geprägte Viertel von Kobe an.

Da Kobe eine Hafenstadt ist, kamen in der Vergangenheit viele Ausländer nach Kobe. Hier haben sie sich in einem Gebiet niedergelassen und die Gebäude westlich gestaltet.

Auf dem Weg vom Bahnhof zu diesem Gebiet gab es auch schon einiges zu sehen.

Underanderem wieder einmal, wie man platzsparend Autos parken kann:

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Nach einem anstrengendem Fußmarsch einen steilen Berg hinauf

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kam man oben an die erste Bezahlstation. Ja man muss für dieses Gebiet Eintritt bezahlen.

Es ist sehr erstaunlich, wenn man zwischen den japanischen Häusern eher westlich orientierte Häuser sieht. Dieser Eindruck wird im Inneren noch verstärkt. Aber der Reihe nach:

Am Eingang empfingen uns zunächst zwei Figuren

100_4787Halb Schildkröte und halb Drache.

Allerdings schienen die ersten Einsiedler auch nicht gerade die größten zu sein.

IMG_0587Aber nun zum Inneren:

Im ersten Haus wurde noch deutlicher, dass dieses von westlichen Einwanderer bewohnt wurden. Es gab „normale“ Stühle und Tische und natürlich auch „normale“ Toiletten.

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In einem anderen Haus gab es neben vielen Figuren aus Thailand und China auch Sachen aus Deutschland.

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Im Innenhof gab es auch eine britische Telefonzelle, die viele Japaner zu einem Foto aufschrien ließen. Ebenso gab es ein Warzenschwein in der Mitte, bei dem man die Nase anfassen musste.100_4841

Von der obersten Etage gab es dann einen (für das Wetter angepassten) schönen Überblick über Kobe.

100_4845Und eine Mona Lisa gab es auch hier.

IMG_0644Natürlich ging es runter schneller als hoch und somit waren wir schon auf den Weg zu dem was Kobe ausmacht. FLEISCH!

Aber davor gab es noch nach einem Tempelseiteneingang einen spontanen Einblick in eine japanische Hochzeit.

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Aber nun zur Hochzeit:

 

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Live Musik:

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Und einem tollpatschigen Bräutigam, der den Ring fallen ließ.

IMG_0669Ein Video:

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Und dann endlich hieß es: Fleisch ich komme!

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Das Fleisch kostete ca. 65€

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Das Essen wird frisch vor den Augen zubereitet.IMG_0691 IMG_0692

Süße Kartoffelsuppe gab es als Vorspeise.IMG_0693 IMG_0694 IMG_0695

Der Koch war so nett und hat noch ein Gruppenfoto gemacht, bevor das Fleisch gebraten wurde.IMG_0697

Dann ging es los mit in Scheiben schneiden und ersteinmal die größten Fettzellen abzuschneiden (diese gab es später gebraten mit Sporen)IMG_0698 IMG_0699 IMG_0701  IMG_0705 IMG_0707Hier muss man wieder sagen, dass Essen in Japan fast schon zelebriert wird.

Und eins muss man sagen: es gibt kein Fleisch was besser als dieses geschmeckt hat.

Somit hieß es leider auch schon wieder Abschied nehmen von Kobe.

Nächster Halt war Kyoto.

Kyoto erreichten wir in Dunkelheit. Das Hotel ist im japanischem Style gehalten. Heißt: Ein Zimmer mit Futonbetten auf dem Boden und kein eigenes Badezimmer. Toilette und Dusche befinden sich im Erdgeschoss.

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Größenvergleich:IMG_0714

Nach dem Einschecken ging es dann per Bus noch kurz zu einem Tempel, der allerdings auf Grund von einer geschlossenen Gesellschaft schon zu hatte.

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Somit ging es zurück nach Gion. Hier gibt es die berühmten japanischen Geishas, die Tanzen, Tee einschütten oder einfach nur zuhören. In den kleinen Gassen herrscht fast eine Art Jagd auf die Geishas, also ob ein VIP jederzeit aus dem Haus kommen könnte.IMG_0720

Da das Wetter aber nicht gerade das Beste war, zeigte sich keine vor dem Haus.

Somit ging es nach einer Nudelsuppe zurück zum Hotel.

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Dieser Beitrag wurde unter Japan- und Dubaireise 2013 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu 6. Tag oder: Der teuerste Tag dieser Reise – Kobe

  1. Anki sagt:

    Diese „größten Fettzellen“ sind intERmuskuläres Fett, welches sich auf dem Foto in einem sehr guten Verhältnis zu dem intRAmuskulären Fett (die perfekte Mamorierung) befindet. Kobe ist halt das Feinste vom Feinsten 😉

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