5. Tag Aqua Park und Tempel Teil 2

Heute war eigentlich der Freizeitpark Futji-Q Highland geplant.

Leider spielte das Wetter nicht mit und so verschoben wir den Besuch auf Montag. Hier muss ich meiner Kollegin noch einma danken, dass Sie extra Urlaub genommen hat um mit in den Park zu kommen.

Somit hatten wir den Samstag noch nicht verplant. Also –> Schlechtes Wetter was macht man da? Genau. Man geht in den Zoo. In diesem Fall in das Epson Aqua Stadium.

Hier gibt es eine Delphin Show, eine Seelöwen Show und ein riesen Aquarium mit ca. 10000 Unterwassertieren. Durch eine gläserne Röhre kann man direkt durch das Aquarium gehen.

Tunnel

Auch die Tiere wissen sich besucherfreundlich zu präsentieren:

Tunnel 2Tunnel 3

Dieses Tier lag die ganze Zeit fast regungslos auf der Scheibe und hat keine Bewegung von sich gegeben.

Als erste Show gab es die Seelöwen Show.

Hier wurden 2 Seelöwen dem Publikum präsentiert und führten ein paar Kunststückchen auf.

Da bald Halloween ist, wurde alles auf dieses Event getrimmt (Japaner sind fast verrückter nach Halloween als die Amerikaner).

Seelöwe

Wie ich schon sagte: Japaner lieben Halloween –>

Halloween Aquarium

Selbst die hier in den kleinen macht Halloween keinen Bogen. Somit waren einige kleine Aquarien mit einigen Kürbissen oder Grabkreuzen geschmückt.

Zum Schluss (hinterher stellte sich heraus, dass es besser war dies zum Schluss zu machen) ging es in die Wal und Delphin Show.

Leider saßen wir in der 3. Reihe (Rot markiert) und hatten uns natürlich kein Regencap geholt. Auch auf die Warnung hin, dass es nass werden könnte, sagte meine Kollegin:“ Wir werden hier nicht nass… wir sind nicht in Amerika“. Nun gut ich habe Ihr einfach mal vertraut… Nach einer wunderbaren Show, kam zum großen Finale das Wal und Delphinspringen, sodass die Zuschauer nass wurden. Nunja bis dahin gab es Videos und Bilder… Als der Wal an unserer Stelle war, kam so eine große Welle, dass man von oben bis unten (inkl. Rucksack) so nass war, als wenn man eine Dusche genommen hätte. Soviel zu „Wir sind nicht in Amerika“. Leider nahm der Wal eine zweite Runde und so kam noch einmal eine Welle auf uns zu. Netterweise gab es danach Handtücher, die auch nicht mehr viel entgegen wirken konnten.

Somit ging es mit sehr nassen Sachen (Haare, Schuhe, Rucksack, Pullover und Jeans) ins Hotel für ein Kleidungswechsel.

Nach diesem Wechsel ging es Richtung Asakusa. Hier steht der älteste Tempel Tokyo’s, der 628 gegründet wurde.

Sein Name: Sensoji-Tempel.

Markenzeichen ist die große Laterne am Eingang.

Asakusa

Nach einem Gang über einen langen Gang mit vielen Geschäften (Türkischer Basar lässt grüßen) steht man vor der großen Tempelanlage.

Auf der rechten Seite befindet sich wie immer die „Reinigungsanlage“ mit den Schöpfkellen.

In der Mitte steht ein Grug, wo man eine Art Räucherstäbchen reinstecken kann und sich mit dem Rauch „einhüllen“. Diesen Rauch sollte man an die Stellen hinwedeln und dann ein“reiben“, die schmerzen.

Tempel

Nun ein kleiner Text zur Absicherung:

Die Nachfolgenden Bilder haben nichts mit dem Zeichen der Nationalsozialisten zu tun. Dieses Zeichen auf den Bildern, die jetzt folgen, sind das Zeichen der Buddhisten in Japan.

Eingang zum Tempel:

Tempeleingang

An der Brüstung oben und am Dach kann man die Glückssymbole der Buddhisten erkennen.

GlückssymboleTempel

Nach dieser Tempelanlage ging es auf einen der beiden beeindruckenden Tower der Stadtverwaltung Tokyos.

Abends hat man von hier einen wunderbaren Blick über Tokyo und das für umsonst. Also ein netter Tipp für die sonst so teure Stadt.

Von hier sieht man z.B. den Tokyo Tower schön beleuchtet.

Tokyo Tower bei Nacht

Danach ging es dann auch schon wieder Richtung Hotel.

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