7. Tag Fuji Q Highland Freizeitpark

Heute war es endlich soweit. Nachdem am Samstag das Wetter leider einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, sollte es heute am Fuji das schönste Wetter für einen Freizeitparkbesuch geben. Sonne und 25 Grad.

Nach einer fast 2 stündigen Bustour durch die recht bergigen Gegenden in Japan erreicht man den Fuji Q Highland Park am nahegelegenden Mount Fuji.

Auf gehts. Nach einem (grässlichen) Passfoto (man hatte keine Kontrolle ob man richtig stand oder nicht) für den Parkausweis ging es endlich in den Park.

Dafür das Montag war, war der Park sehr gut besucht. Man fragte sich, wieso soviele Japaner Zeit hatten… Nunja. Erste Achterbahn war auch schon die neuste Aktration und die steilste Achterbahn der Welt (Guiness World Record Halter). Mit einem Gefälle von 121 Grad einmalig auf der Welt.

Weltrekord!

121 Grad

Diese Achterbahn hat wirklich alles was eine Achterbahn zu bieten hat.

Teil 1 ist ein Raketenstart mit anschließenden Schrauben, Loopings und Steilkurven.

Teil 2 ist die senkrechte Fahrt nach oben mit dem anschließenden Gefälle von 121 Grad.

Sehr gut!

Was man allerdings sagen muss: Von außen sieht es schlimmer aus als es ist. Der Fall und die 121 Grad merkt man so gut wie gar nicht. Das schlimmste ist glaube ich nur der Aufstieg, da dieser senkrecht ist. Was zudem gemein ist –> Nach dem Start fährt man erst kurz durch die Dunkelheit und hat dort schon eine Schraube eingebaut. Danach wird man ohne Vorwarnung auf 100 km/h beschleunigt. Der Rest ist zwar schon genial, aber man hat mehr erwartet. Vorallem das man bei den 121 Grad sehr sehr langsam an den „Abgrund“ geführt wird und eher langsam den „Berg“ hinunter fährt.

Nach der Aufwärmphase ging es dann zur „nur“ Raketenstart Achterbahn.

Diese beschleunigt auf 172 in 2,etwas Sekunden. Danach geht es in einem Halbkreis zurück und über einen „Hügel“ wieder in die Station.

Rakentstart AchterbahnHügel

Das gemeine an dieser Achterbahn ist, dass man zwar weiß, dass es eine Raketenachterbahn ist und beim Sart auch von 4 auf 1 runtergezählt wird, allerdings nur bis 1. Nach dieser Zahl weiß man nicht, wann es losgeht. Und wenn es losgeht ist es echt gewaltig. Auch hatte ich die Befürchtung, dass man den „Berg“ mit einer relativ hohen Geschwindigkeit anfährt. Dies ist nicht der Fall, da kurz nach der Beschleunigung schon eine leichte Bremse eingebaut ist und auf dem Hügel auch. Also alles halb so wild.

Danach war auch schon Mittag und der Hunger machte sich bemerkbar.

Also gab es Pizza, Pommes und ne Cola.

Pizza

Dies ist eine Pizza mit:

Wurst, Kartoffeln und Speck. Sehr komische Kombination.

Frisch gestärkt ging es auf eine Stahlachterbahn, die 1997 einen Rekord aufstellte.

Höchste Achterbahn der Welt mit 79 Metern und erreicht eine Geschwindigkeit von 130 km/h.

World RecordsStahlachterbahn

Diese Achterbahn stößt mehr Adrenalin als die neue aus. Denn hier wird man hin und her geschleudert, auch wenn man weder einen Looping noch eine Schraube oder der gleichen verbaut hat.

Als weitere große Achterbahn gibt es noch eine freischwingende Stahlachterbahn. Alles schön und gut, würden sich die Sitze nicht noch während der Fahrt bewegen. Man weiß zur keiner Zeit wo gerade oben und unten ist.

AchterbahnMONSTER

Somit ging dieser Tag auch sehr schnell um und wir hatten nur die Gelegenheit einmal mit der Neuen Achterbahn, einmal mit der Raketenstart und zwei mal mit der Stahlachterbahn zu fahren. Zudem einmal mit dem Riesenrad, um sich einen Überblick zu verchaffen.

Nach einer fast 2 stündigen Rückfahrt war man auch schon wieder in Tokyo.

Und was gibt es in Japan zu essen?

Richtig. Sushi. Also ab in ein Sushi Restaurant.

SushiSushi 2
Links: Sushi (es gibt 2 Varianten: Handrolled –> mit Seetang umwickelt und „Sushi“ –> Reis und Fisch oben drauf)   Rechts: Seeigel auf Reis mit Seetang (auch Handrolled Sushi genannt)

Nach dieser Sushi Party weiß ich nur eins: Kalter Fisch ist nichts für mich. Weder Tintenfisch noch Seeigel oder Lachs. Dafür war die Suppe mit Pilzen gut 🙂

Nach der Sushi Orgie (die Schwester und ein Freund haben reingehauen als wenn es kein Morgen gäbe ;)) ging es noch durch die Stadt in Shinjuku.

Dieser Abschnitt kann mit Hamburg verglichen werden. An jeder Ecke wird man(n) oder Frau angesprochen. Aber da ich ja eine Japanerin nebenmir hatte, wurde ich gott sei Dank verschont.

Aber hier spiegelt sich wieder ein Wiederspruch in der Japanischen Gesellschaft wieder. Auf der einen Seite wird so etwas frei zur Schau gestellt (überall hängen Poster und Bilder) auf der anderen Seite spricht niemand davon. Also mal wieder ein Wiederspruch in der sonst so gut organisierten Gesellschaft.

VergnpgungsviertelViertel 2
Links: Neuer Eingang ins Viertel (Der alte Eingang ist blau (nicht im Bild))  Rechts: Was aussieht wie eine deutsche Flagge liegt (eventuell) falsch. Denn jedes Licht steht für ein Zimmer. Daher sind wir davon ausgegangen, dass diese Farbgebung zufällig ist.

Da dies der letze Abend war, fiel der Abschied natürlich schwer aber wofür gibt es denn E-Mail…

Es war eine schöne Zeit und ich werde versuchen noch einmal ein kleines Resümee zu ziehen.

Bis zum nächsten Mal in Japan. Ich werde sicherlich wieder kommen.

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