Heute morgen ging es sehr früh raus, da ein Tagesausflug anstand.
Das „Tal des Todes“ stand auf dem Programm. Dieses liegt nicht in Nevada, sondern wieder in Kalifornien. Daher auch eine etwas lange Anfahrt. Durch die Wüste…
Endlich erreichten wir das Death Valley und es hieß erstmal wieder bezahlen. $10 am Automaten mit Kreditkarte ohne Pin oder Unterschrift und man hatte die Quittung in der Hand.
Der erste Aussichtspunkt ging kurz nach der Einfahrt in den Nationalpark links ab und hatte zum Schluss eine ordentliche Steigung in Serpentinen. (Hinweisschild welches Wohnmobileverbot inklusive). Die Aussicht von „Dantes View“ aus einer Höhe von 1669 Metern in das Tal war beeindruckend und windig… Die Sonne brannte von oben allerdings war der Wind so stark, dass es gerade einmal ca. 16 Grad „warm“ war.
Unten sieht man die Straße, die zum „Badwater“ (mehr dazu später) führt.
Panorama Blick.
Nach ein paar Eindrücken ging es die Straße wieder hinunter und links auf die Death Valley Straße. Der nächste Aussichtspunkt ist Zabriskie Point. Dieser sollte eigentlich ab Anfang Oktober wegen Renovierungsarbeiten geschlossen sein, allerdings war hiervon bis auf ein paar Zäunen am Abgrund nichts zu sehen.
Allerdings fand ich den Aussichtspunkt jetzt nicht so interessant. Daher nur ein Foto für diesen heute 😉
Da es nun Mittag war und der nächste Halt eh hinter der Furnace Creek Ranch lag, beschlossen wir hier etwas zu essen. Buffet… nun gut. War kein Highlight, aber man konnte es essen 😀
Die Tankstelle setze dann allerdings einen drauf. Und zuwar mit dem teuersten Benzinpreis unserer gesamten Reise. Über $4 wollte die Tankstelle von uns pro Gallone. Nach dem Schock ging es weiter in Richtung Badwater.
Kurz hinter der Ranch war zunächst noch der Golden Canyon. Kurz mal reingeschaut, da vor dem Canyon schon folgtendes Schild prangerte:
Also ging es ein paar Meter in den Canyon und auch schnell wieder raus, da die Hitze doch extrem hier war.
Wieder im Auto ging es kurze Zeit später den sogenannten Artist Drive. Dies ist eine Einbahnstraße, die von der Hauptstraße weg Richtung Gebirge führt. Plötzlich sah es aus, als wenn man auf dem Mars gelandet wäre.
Nach dieser kleinen Erkundungstour ging es dann endlich zum tiefsten Punkt in den USA.
Übersicht über Badwater. Im Hintergrund sieht es ein wenig aus, als wenn da Wasser wäre. Leider ist dem nicht so 😉
Wenn man nach hinten sieht, steht auf dem Berg ein Schild „Sea Level“.
Auch hier war es wieder extrem windig und noch heißer als bei den Punkten zu vor. Daher verlief der Aufenthalt im Freien auch dementsprechend kürzer und es musste ja auch noch die gesamte Strecke wieder zurückgefahren werden.
Ein kurzer Temperatur- (es ist ein wenig kälter geworden ;)) und Benzincheck und dann ging es wieder Richtung Las Vegas.
Morgen ist der letzte komplette Tag in Las Vegas und auf Grund der weiten Fahrt heute, haben wir uns einen Relaxtag doch verdient 😉



