Heute konnten wir nach der Fahrt von gestern etwas ausschlafen, da die gebuchte Tour erst um 11:30 anfing. Soll heißen 11:00 Uhr da sein.
Nach einem ausgedehnten Frühstücksbuffet ging es zum Tourstartpunkt.
Mit umgebauten Pick-Up Trucks ging es dann in den Canyon hinein.
Der Fahrer war gleichzeitig auch unser Guide durch den Canyon und er erzählte einige Sachen über den Canyon und hielt uns den Canyon frei für Fotos. Auch zeigte er gute Fotostellen-und Positionen.
Der Canyon ist schon beeindruckend, wenn man durch die engen Gänge wandert, die vom Wassser ausgewaschenen wurden.
Dieser Baumstamm wurde vor über 20 Jahren in den Canyon gespühlt. Seitdem liegt er dort in etwa 2 oder 3 Metern Höhe.
Und dann (obwohl der Wetterbericht ja schlechtes Wetter angekündigt hatte) hatte sich die teurere Tour doch gelohnt. Zur Erklärung: Es gibt am Tag unterschiedliche Touren. „Normale“ Touren die günstiger sind aber zu den Zeiten stattfinden, wo keine Sonne in den Canyon trifft oder die „Teuren“ Touren, bei der die Sonne im richtigen Winkel steht und wunderbar in den Canyon trifft. Aber seht selber:
Leider ist es sehr schwierig zu fotografieren. Da bei dieser Tour nur ein „Monopod“ Stativ erlaubt ist (es gibt auch noch teuerere „Fototouren“) ist es etwas verwackelt. In echt sieht es noch beeindruckender aus.
Nach ca 1/2 Meile kam man dann aus dem Canyon hinaus. Der Canyon geht zwar noch weiter, allerdings viel weiter und nicht mehr so beeindruckend.
Somit ging es denn Weg wieder zurück und wieder auf den Pick-Up.
Noch einmal der Eingang des Canyons.
Nach einer wieder holprigen Fahrt hatten wir den halben Tag noch zur Verfügung.
Die Planung sah zunächst einen Gang über die vom Hotel nahe Brücke am Staudamm vor.
Hier konnten man die Staumauer und den Colorado River gut überblicken.
Im angrenzenden Besucherzentrum sahen wir, dass es hier auch Führungen gab. Also schnell drei Leute angemeldet und ab ging es in den Staudamm… Verdammt kalt innen.
Zunächst war auf der Staumauer noch eine alte Turbine aufgestellt.
Unten am Staudamm war Gras zur Vibrationsreduzierung ausgesäht worden.
Dann ging es in den Turbinenraum und eine Anzeige zeigte den bis jetzt erwirtschafteten Stromverkauf an.
3 Milliarden Dollar bei Baukosten im Millionenbereich. Schon beeindruckend.
Nach dieser 45 Minütigen Führung wurde es auch schon dunkel und es ging nur noch ins Restaurant etwas essen und ins Bett, da morgen der Weg Richtung Bryce Canyon anstand.





