7. Tag oder: die alte Stadt

Der heutige Tag stand im Zeichen der alten Stadt PingYao.

Wir kauften uns also Eintrittskarten (ja die Leute wissen wie man Geld macht) und schon ging es durch die alte Stadt – immer Ausschau nach einem Eingang mit Drehkreuz.

DSC08951Auf dem Weg durch die Stadt konnte man in eine Hinterhöfe hineingehen, die sagen wir es mal so, gewöhnungsbedürftig aussahen.

IMG_4384 IMG_4386Der erste Tempel den wir besichtigten war der Konfuzius Tempel.

IMG_4389IMG_4391Der Eingangsbereich

DSC08958In dem Tempel selber gab es zunächst einige Räume mit Statuen die unterschiedliche Eigenschaften haben.

DSC08961Zu dieser Statue habe ich die Vermutung geäußert, dass diese etwas zu verbergen hat, da es die einzige Statue ist, die die Hände verdeckt.

Nach einer Übersicht über Teile der Stadt ging es weiter durch die Gassen.

DSC08974Nächste Station war eines der Eingangstore.

DSC08983Der Platz vor den Mauern. Hier ist alles sehr gut gepflegt, allerdings wird links daneben auch schon wieder etwas Neues gebaut. Auch ist wenig los auf dem Platz.

DSC08984Statue von einem Bogenschützen

DSC08986Die Nachtwache. Sie gingen zusammen durch die nächtlichen Gassen und leuteten alle 2 Stunden. Der zweite hatte eine Laterne bei sich. Eine „Nachmache“ läuft auch Nachts noch durch die Straßen. Aus Kostengründen allerdings ohne den Laternenträger 😉

DSC08985Ein Folterinstrument? Ich weiß es leider nicht.IMG_4408Die Wand hält nur noch an einigen Ziegeln fest.

Weiter ging es über den Burgwall und weiter durch die Gassen. Zu einer:

IMG_4409Etwas weiter gab es eine nachgemachte „9 Drachen Wand“

DSC08989Und mein chinesisches Tierzeichen:

DSC08996Und es gab noch zwei Kriegerstatuen

DSC09006 DSC09005Weiter in der Stadt ging es weiter in die alen Arbeiststätten. Under anderem die damaligen bewachten Transportunternehmer.

Diese waren trainiert in den höchsten Kampf und Waffenkünste.

IMG_4429Auch Banken (incl. unterirdische Tresore) und diverse Geschäfte konnte man besichtigen.

Am Abend ging es dann zu einer Show neben der Stadt. Hier war ein riesiges Gebäuder errichtet und mit voller Vorfreude suchten wir uns im Gedanke die besten Plätze aus.
Diese Show erzählt von dem Leben damals und einem kleinen Jungen, der von einer mehreren hundert starken Armee gerettet werden soll.

Allerdings kam alles anders. Die „Show“ entpuppte sich als quasi interaktives Mitmachprogramm.

Es gab keine Bühne und davor Sitze. Man war Teil des Lebens.

IMG_4454

Am Anfang werden die Soldaten vorgestellt.IMG_4466

Das letzte Bad vor der Mission mit den Frauen.IMG_4480Danach wurde es richtig interaktiv. Man wurde durch mehrere Hallen geführt und um einen herum spielte sich das alltägliche Leben wieder.IMG_4479IMG_4481Der kleine Junge war aus dem Publikum 🙂IMG_4494In dem nächsten Raum wurde es dann gespenstisch und ein paar Schockmomente waren auch dabei:

IMG_4507 IMG_4508Die Krieger erschienen als Geister an der Wand.

Zum Schluss gab es dann doch noch eine Bühne und Sitze.

IMG_4535 IMG_4545 IMG_4551 IMG_4561 IMG_4568In einer berührenden Performance wurde zunächst das Hauptgericht der Stadt (Nudeln) zubereitet und danach die Geschichte des kleinen Jungen (der als einziger überlebte) und dessen Nachkommen erzählt. Heute leben immer noch Nachkommen in der Stadt aber auch über die ganze Welt verteilt.

Danach war die Show vorbei und wir aßen noch etwas.

IMG_4570Ich muss sagen, dass es die beste „Show“ (eigentlich ist es keine richitge Show) war, die ich je gesehen habe! Auch wenn man nicht alles gesprochene verstanden hat. Bilder und Eindrücke sagen hier mal wieder mehr als Worte.

Mit diesen Eindrücken ging es dann auch schon wieder ins Bett.

Morgen geht es wieder zurück mit dem Zug nach TaiYuan und dann weiter nach DaTong.

   Sende Artikel als PDF   
Dieser Beitrag wurde unter Österreich - Chinareise 2015 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar