Der heutige Tag stand im Zeichen der alten Stadt PingYao.
Wir kauften uns also Eintrittskarten (ja die Leute wissen wie man Geld macht) und schon ging es durch die alte Stadt – immer Ausschau nach einem Eingang mit Drehkreuz.
Auf dem Weg durch die Stadt konnte man in eine Hinterhöfe hineingehen, die sagen wir es mal so, gewöhnungsbedürftig aussahen.
Der erste Tempel den wir besichtigten war der Konfuzius Tempel.
In dem Tempel selber gab es zunächst einige Räume mit Statuen die unterschiedliche Eigenschaften haben.
Zu dieser Statue habe ich die Vermutung geäußert, dass diese etwas zu verbergen hat, da es die einzige Statue ist, die die Hände verdeckt.
Nach einer Übersicht über Teile der Stadt ging es weiter durch die Gassen.
Nächste Station war eines der Eingangstore.
Der Platz vor den Mauern. Hier ist alles sehr gut gepflegt, allerdings wird links daneben auch schon wieder etwas Neues gebaut. Auch ist wenig los auf dem Platz.
Statue von einem Bogenschützen
Die Nachtwache. Sie gingen zusammen durch die nächtlichen Gassen und leuteten alle 2 Stunden. Der zweite hatte eine Laterne bei sich. Eine „Nachmache“ läuft auch Nachts noch durch die Straßen. Aus Kostengründen allerdings ohne den Laternenträger 😉
Ein Folterinstrument? Ich weiß es leider nicht.
Die Wand hält nur noch an einigen Ziegeln fest.
Weiter ging es über den Burgwall und weiter durch die Gassen. Zu einer:
Etwas weiter gab es eine nachgemachte „9 Drachen Wand“
Und mein chinesisches Tierzeichen:
Und es gab noch zwei Kriegerstatuen
Weiter in der Stadt ging es weiter in die alen Arbeiststätten. Under anderem die damaligen bewachten Transportunternehmer.
Diese waren trainiert in den höchsten Kampf und Waffenkünste.
Auch Banken (incl. unterirdische Tresore) und diverse Geschäfte konnte man besichtigen.
Am Abend ging es dann zu einer Show neben der Stadt. Hier war ein riesiges Gebäuder errichtet und mit voller Vorfreude suchten wir uns im Gedanke die besten Plätze aus.
Diese Show erzählt von dem Leben damals und einem kleinen Jungen, der von einer mehreren hundert starken Armee gerettet werden soll.
Allerdings kam alles anders. Die „Show“ entpuppte sich als quasi interaktives Mitmachprogramm.
Es gab keine Bühne und davor Sitze. Man war Teil des Lebens.
Am Anfang werden die Soldaten vorgestellt.
Das letzte Bad vor der Mission mit den Frauen.
Danach wurde es richtig interaktiv. Man wurde durch mehrere Hallen geführt und um einen herum spielte sich das alltägliche Leben wieder.
Der kleine Junge war aus dem Publikum 🙂
In dem nächsten Raum wurde es dann gespenstisch und ein paar Schockmomente waren auch dabei:
Die Krieger erschienen als Geister an der Wand.
Zum Schluss gab es dann doch noch eine Bühne und Sitze.
In einer berührenden Performance wurde zunächst das Hauptgericht der Stadt (Nudeln) zubereitet und danach die Geschichte des kleinen Jungen (der als einziger überlebte) und dessen Nachkommen erzählt. Heute leben immer noch Nachkommen in der Stadt aber auch über die ganze Welt verteilt.
Danach war die Show vorbei und wir aßen noch etwas.
Ich muss sagen, dass es die beste „Show“ (eigentlich ist es keine richitge Show) war, die ich je gesehen habe! Auch wenn man nicht alles gesprochene verstanden hat. Bilder und Eindrücke sagen hier mal wieder mehr als Worte.
Mit diesen Eindrücken ging es dann auch schon wieder ins Bett.
Morgen geht es wieder zurück mit dem Zug nach TaiYuan und dann weiter nach DaTong.


