Heute brach der letzte komplette Tag in Shanghai an.
Da ich endlich den Yu Garten sehen wollte, ging es mit der Metro direkt dort hin.
Nachtrag zum gestrigen Tag: Gestern Nachmittag war ich auch in der Gegend und wurde von einer Frau und einem Mann angesprochen, ob ich nicht ein Bild machen könne. Als sie dann auch anfingen etwas von einer Teezeremonie zusprechen und ob ich nicht mit wolle, klingelten bei mir nun endgültig die Alarmglocken. Freundlich lehnte ich es ab, mit der Begründung, dass ich mir so etwas schon in Japan angesehen habe.
Am heutigen Tag sprang die selbe Frau hinter einem Baum hervor und wollte wieder ein Foto. Ich ging ohne sie zu beachten weiter und hinterher dachte ich mir: ich hätte sie auch fragen können, ob das Bild von gestern nichts geworden ist.
Hierzu ein Auszug von der Seite des Auswärtigen Amtes:
Es kommt immer wieder vor, dass Touristen von meist jüngeren Chinesen/Chinesinnen, die in der Regel sehr gut Englisch sprechen, auf der Straße ein gemeinsamer Besuch von Sehenswürdigkeiten, Teehäusern, Karaokebars und insbesondere Massagesalons (siehe auch Kapitel „Besondere strafrechtliche Vorschriften“ unten) und ähnlichem angeboten wird. Der Tourist erhält am Ende eine überhöhte Rechnung, die er mangels Bargeld – manchmal unter Androhung von Gewalt – per Kreditkarte zahlen muss. Nicht selten weist die Kreditkartenabrechnung dann einen nochmals erhöhten Betrag aus.
Nachdem ich sie sprichwörtlich im Regen stehen gelassen habe, ging es zum Eingang des Yu Garten.
Ich weiß nicht, ob es an dem Regen lag, aber ich fand den Garten jetzt nicht atemberaubend.
In dem Garten waren einige Häuser, in der eigentlich nichts außer ein paar Stühle und Tische waren.
Ab und an musste man auch mal gebückt durch den Garten laufen.
Der Park hatte auch schöne Drachenmauern.
Und einen Teich mit Raubtierfütterung 😉
Nach dem Gartenbesuch ging es mit der U-Bahn zunächst auf die Pudong Seite.
Ich hoffte immer noch auf ein paar wolkenlose Momente.
Doch immer wenn ich dachte, da ist eine Woklenlücke, war die Spitze 10 Sekunden später wieder in den Wolken verschwunden.
Beim Eingang des Financial Tower stand ein Schild:
Weather: Rain
View: None
Also hatte sich das auch erledigt. Also gab es in der riesigen Shopping Mall etwas Japanisches zu Essen.
Da ich noch etwas Zeit hatte (der Transrapid fährt nicht den ganzen Tag Topspeed), stieg ich beim Shanghai Science & Technology Museum aus.
Um dort hinzukommen, musste man durch eine Art „türkischen Basar“. Überall wurde man angesprochen und es war schon sehr nervig.
Am Museum angekommen, sah man schon von weitem eine lange Schlange an der Kasse. Auch durch die Fenster sah man innen schon viele Menschen herumlaufen. Also wieder ab zur U-Bahn und zum Transrapid.
Hier kaufte ich mir eine Roundtrip Ticket für 80 RMB (ca. 11,43€) und wartete bis es 15:00 wurde.
Denn erst ab 15 Uhr (unr morgens ab 9 Uhr) fährt der Transrapid die volle Geschwindikgeit von 430km/h.
In dem Bahnhof hängen einie Informationen über den Transrapid und es ist schwer zu unterdrücken, dass die Technik aus Deutschland kommt.
Um 15:10 war dann „boarding“ und es ging 5 Minuten später los.
Um 15:18 erreichten wir dann die Maximalgeschwindigkeit, die für den Fahrgastbetrieb vorgesehen ist.
Innenansicht:
Nach dieser rasanten Fahrt hin und zurück, gab es noch etwas kleines zu Essen und dann ging es ins Hotel Koffer packen.
Morgen wartet um 08:00 das Taxi und um 11 Uhr geht der Flieger Richtung London.

