Heute früh ging es für uns mit dem Zug nach Kaohsiung. Knapp 1 1/2 Stunden für 320 km wurden mit dem „Shinkansen“ von Taiwan abgefrühstückt.
In Kaohsiung angekommen mieteten wir uns einen Wagen (Toyota Yaris) und fuhren zum Großen Buddha etwas außerhalb der Stadt.
Wir hatten somit das Auto gerade frisch und bis auf 2 kleine Kratzer unfallfrei übernommen und parkten auf einem riesigen und noch freien Parkplatz zu Füßen der Tempelanlage.
Bevor wir ausstiegen schauten wir noch etwas auf dem Handy als das Auto plötzlich ein wenig nach vorne setzte. Zuerst dachte ich, das ich etwas falsch mit der Automatik gemacht hatte aber als ich in den Rückspiegel sah, traute ich meinen Augen nicht. Wie gesagt der Parkplatz war eigentlich total leer, aber einer musse genau hinter uns rückwärts parken. Leider fuhr der Fahrer wohl auf Gehör und ist uns in den Kofferraum gefahren.
Ich konnte mein Glück gar nicht fassen, aber Tina war schon rausgesprungen und sah sich unseren Kofferraum an. Zum Glück – für den Auffahrenden – war kein Schaden festzustellen. Somit gingen wir unsere Wege mit dem einen Hinweis: Der Fahrer hat in dem Auto Abstandswarner und eine Kamera! Wie man so dann jemanden reinfahren kann… Nunja.
Also ging es in der Mittagssonne zum großen Buddha.
Das riesige Areal war in der Sonne nicht auzuhalten und zum Glück gab es rechts und links von den Pagoden überdachte Wege.
In dem Gebäude vor dem Buddha gab es einige Gebetsräume mit Göttern und auch ein 4D Film der eine Geschichte vom Buddha und einem kleinen Mädchen erzählt.
Zum Schluss kamen wir noch zu einer „Lesung“ eines Mönches in dem Raum, wo eine riesige liegende Jade Statue und – das wahre Wahrzeichen – die Zahnreliquie von Sakyamuni Buddha, dem Begründer des Buddhismus stammen soll.
Auf dem Rückweg fragten wir – auch zum Glück – wir wir zu der anderen Statue kommen und man sagte uns, es gebe einen Shuttle. Bei den Wetterbedinungen und der danach festgestellten Entfernung keine schlechte Idee.
Das Areal und die Gebäude wurden von 2003 bis 2011 errichtet. Es handelt sich also nich um eine alte Anlage.
Hier stehen hunderte kleine Buddhastatuen und weitere Tempelgebäude zum Beten sind auch vorhanden.
Aus der Vogelperspektive sieht man eindrucksvoll wie groß die Anlage ist.

Von hieraus fuhren wir dann weiter mit dem Auto in die immer gefühlt frühere Dunkelheit zum Hotel zum einchecken.
Über den Nachtmarkt kamen wir dann in ein Hot Pot Restuarant an.
Morgen fliegen wir dann von Kaohsiung auf die Insel Magong, die westlich von Taiwan liegt.
Bis dahin