8. Tag oder: Taroko National Park Tag 1

Heute morgen ging der Wecker mal wieder zu früh.
Nach einem reichhaltigen Frühstück checkten wir aus und holten das Auto 2 Blocks entfernt auf dem kostenlosen Hotelparkplatz ab.
Dann hieß es noch einmal gut 40 Min fahren um den Eingang zum Nationalpark zu erreichen.Somit ging es endlich die schmale Straße durch den Nationalpark.
Nach einigen 100 Metern dann schon der erste Halt.
Hier ist die Kostenlose Helmvermietstation.
Anscheinend fallen hier ab und zu mal Felsstücke runter.

Und dann gehts endlich los. Durch und über unzählige Tunnel, Brücken, in Felsen gehauene Tunnel und sehr nah am Abrund schlängelt sich die Straße durch die Schluchten.
Immer wieder hat man die Möglichkeit anzuhalten und die Aussicht zu genießen, die hinter jeder Kurve anders ist.
Bestehen die Felsen am Anfang noch aus hellem Stein wird es im Inneren dunkler.
Der erste große Stop ist an der Swallow Grotto, von der u.a. auch der Old Zhuilu Trail, den wir morgen geplant haben, abgeht.
Immer wieder sieht man auf dem weiteren Verlauf was die Natur in Millionen von Jahren mit Hilfe des Wassers vollbracht hat. Aber auch die Arbeit von Menschen ist beeindruckt, in dieser Gegend eine Straße zu bauen.
Ein weitere Halt unter anderem war direkt vor dem nächsten Hotel bzw. Hostel welches wir für die nächste Nacht gebucht hatten.
Der Xiangde Temple.

Über eine Brück erreicht man, da der Temple auf einem Bergvorsprung steht, etliche Treppen und oben angekommen erneut Treppen…
Der Temple besteht aus einer Pagode, einem Haupttempel, zwei goldenen Statuen und einem weißen Buddha. Kurz bevor wir eincheckten, entdeckten wir noch einen (noch/immer noch) gesperrten Trail zu wohl heißen Quellen. Von anderen Stellen, sah man wie Leute dort unten in Badehosen im Wasser lagen.
Also gingen wir der Sache einmal auf den Grund.
Der letzte Part runter zum Fluss war nur mit einem Seil gesichert und sehr steil und rutschig. Da es schon kurz vor Sonnenuntergang war, gingen wir den Weg wieder zurück.
Auf dem Weg trafen wir noch einen Affen, der neugierig und doch zurückhaltend uns beobachte.
Auch am Hotel war ein Affe sehr weit vorgedrungen und saß auf der Treppe.

Das Hostel war eigentlich sehr gut und wir hatten 4 Betten und Bergblick.
Das Hostel bot noch Abendessen in Form von All-You-Can-Eat Buffet an und ein Bühnenprogramm mit Singen von Einheimischen „Aboriginals“.

Danach war es aber Zeit fürs Bett, denn auch morgen geht der Wecker wieder sehr früh, da im Moment Baustellen auf der Strecke sind und nur einmal pro Stunde Autos durchgelassen werden.
Morgen steht die eigentliche „Wanderung“ hier an. Mal sehen wie schwer es wird.

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