Nach einem 2 Stündigen Flug nach London – 3 Stunden Aufhenthalt und noch einmal knapp 9 Stunden nach Peking kam ich nach gefühlten 24 Stunden endlich an. Immigration lief ohne ein Wort ab. Keine Fragen wann, wieso und wohin. Da bin ich in Amerika und auch Japan anderes gewöhnt.
So sieht das Visum übrigens im Reisepass aus:
Bei der Einreise wird dieses durchgestrichen und danbeben auf die noch freie Seite kommt ein kleiner Stempel. Süß 🙂
Peking… nach dem ich noch auf die Kollegin aus Japan gewartet habe, ging es mit dem Airport Express für 25 RMB (knapp 3,5€) Richtung Innenstadt. Hier wollten wir dann die letzten km mit dem Taxi nehmen. Dieser versuchte allerdings einen Wucherpreise zu verlangen – 120 RMB (ca. 17 Euro). Daher überlegten wir uns dies noch einmal und wurden prompt von einem Art Ritscha Fahrer angesprochen:
Vergleichsfoto. Quelle: http://www.schwarzaufweiss.de/
Mehrere Fotos folgen.
Somit saßen wir dann hinten auf dem Sitz und vor uns noch 2 Große Reisekoffer, ein kleiner auf meinem Bein, Laptoptasche irgendwo zwischen uns und ein Rucksack auf dem Schoß von meiner Kollegin.
Dies muss von außen für westliche Augen befremdlich vorkommen, aber es funktioniert. Diese Fahrt kostete „nur“ noch 70 RMB (knapp 10 Euro). Aber das muss man ja auch mal machen 😉
In Peking gilt das Motto wie in einigen asiatischen Ländern: wer zuerst hupt hat Recht. Ok so schlimm ist es nicht, aber es ist schon abenteuerlich wie hier manchmal mit den Fahrrädern, Motorrollern und sonstigen Gefährten + Autos hier gefahren wird. Aber der Fahrer wusste wie breit sein Gefährt war (ab und an dachte ich jetzt kratzen wir an die Mauer oder an das geparkte Auto).
Allerdings bin ich der Meinung, dass es hierdurch sicherer ist, denn jeder passt auf jeden auf.
Was auch noch auffällt, dass die Autos die hier rumfahren nur die Topausstattungen haben (mir wäre das Auto in Peking viel zu schade)… Hier stehen Autos mit eingebauten Motoren, die hier niemals ausgefahren werden können. Aber gut… wer hat der hat 😉
Am „Nachmittag“ gab es noch eine Kleinigkeit an Nudeln zu essen.
Danach ging es noch durch das alte Viertel hier und man erlebte ein wenig die komplett andere Mentalität der Chinesen. Alle Eindrück kann man gar nicht auflisten geschweige denn in Fotos festhalten. Da ich hier der fast einzige Tourist bin, hab ich auch noch ein wenig Bedenken, was man fotografieren kann und was nicht.
Als Abschluss noch ein Eingang zu einem Restaurant.
Heute Abend gibts in dem Hotel (passend zu dem Namen) eine Schattenspielvorstellung.
Und dann gehts sofort ins Bett…