Heute hieß es früh aufstehen. D.h. um 05:00 klingelte der Wecker und es wurde schnell geduscht. Leider wurde auf Grund des bewölkten Wetters nichts mit der morgentlichen Timelapse.
Da wir am gestrigen Tag noch den eigentlichen Plan über den Haufen geworfen hatten, mussten auch neue Reservierungen her.
Also ging es mit der U-Bahn direkt zur Shinagawa Station, an der auch Shinkansen hielten.

Mit dem ersten Shinkansen fuhren wir dann nach Shizuoka und von dort weiter mit dem „Local“ nach Fujinomiya.
Da wir auf der rechten Seite saßen, hatten wir sogar Glück Mt. Fuji aus dem Zug zu sehen.
In Fujinomiya angekommen schlossen wir unser Gepäck in ein Coinlocker ein (das ist der Nachteil, wenn man mit Gepäck reist – Man benöigt Schließfächer, die in Japen – für unsere Größe – ca. 4,50€ (600 Yen) und 5,30€ (700 Yen) liegen.
Von einem Schrein hatten wir dann eine Aussicht auf den Fuji, allerdings war es nicht der erhoffte Schrein, den wir auf Fotos gesehen hatten.
Da es sich immer weiter zuzog und der Fuji somit komlett von Wolken verdeckt war (daher auch der schüchterne Berg Fuji), nahmen wir den Zug zurück nach Shizuoka und von da den Shinkansen nach Hiroshima.
Bevor wir auf zum eigentlichen Ziel weiterfuhren, schlossen wir unser Gepäck wieder ein und fuhren mit dem Sightseeing Bus (kostenlos mit dem Japan Railpass) zum „Atomic Bomb Dom“.
Dieses Gebäude ist eines von wenigen, welches nach dem Abwurf der Atombombe nicht komplett zerstört wurde.



Da es schon spät war und es leider etwas regnete gingen wir kurz noch in die Lobby vom Hiroshima Atomic Museum. In dieser steht eine Uhr, die zweierlei anzeigt.
Zum einen die Tage seit dem Abwurf der Bombe über Hiroshima und darunter die Zeit seit dem letzen Nukleartest vergangen sind.
Leider musste die Uhrzeit zurückgesetzt werden, da Nordkorea am letzen Wochenende einen Test durchgeführt hatte.
Nun ging es weiter Richtung Miyajima – der vorgelargerten kleinen Insel in der Nähe von Hiroshima.
Auf dieser Insel steht ein Shrine und – die Attraktion – ein Tor im Wasser.
Nach dem Einchecken konnten wir noch das Tor beleuchtet in der Nacht betrachten.

Zudem gab es noch eine Pagode.
Da es auch hier etwas anfing zu regnen, ging es wieder zum Hotel. Morgen hieß es – schon wieder – früh aufstehen.
Bis dahin.