Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen von Kenting und dem Hotel.
Hualien war der nächste Halt.
Das Navi sagte: 268 km und 5 Stunden 40 Minuten. Und nein Google ist nicht kaputt. Am Ende brauchten wir (es gab keinen Stau) ca 6 Stunden und 20 Minuten.
Auf dem Weg kamen wir an der 8 Drachenbrücke vorbei.
Was man mitnehmen kann, soll man mitnehmen. Also raus aus dem Auto und über die Brücke. Wind wieder so bei ca. 120km/h aber das sind wir ja gewöhnt.
Am Anfang gab es einen Steinstrand zu betrachten, der aber auf Grund von dem heftigen Wind nur kurz auszuhalten war.

Also gingen wir weiter über die Brücke und über das tobende Meer.
Hinter der Brücke ist es dann wieder etwas windstill und es geht über Planken durch einen Wald.
Dahinter türmte sich dann der erste Berg und dahinter ein weiterer von der Insel in die Höhe.
Ein Rundweg sollte eigentlich um beide Berge führen. Hinter dem zweiten Berg ging es zunächst etliche Stufen auf den Berg zu einem Leuchtturm.
Von da dann allerdings nur mit einem Seil gesichert weiter runter. Das haben wir uns auf Grund des Sturms und auch aus Zeitmangel geschenkt.

Ein paar Impressionen von der Insel.

Auf halben Weg gibt es auch noch eine Höhle.
Allerdings ist diese so stockfinster, dass selbst die Handytaschenlampen nichts gebracht haben. Zusätzlich warnt noch ein Schild vor giftigen Schlangen.
Nach der Begegnung gestern am anderen Leuchtturm in Hellen, beschlossen wir, die Höhle nicht zu betreten.
Wer eine Postkarte so rein zufällig dabei hat, kann diese seit Anfang des Jahres auch auf der Insel einwerfen.
Zum Schluss noch ein passendes Bild bzgl. Felsen die herunter fallen könnten:
Wieder über die Brücke und es war so spät, dass wir die Letzten vor Ort waren.
Und weiter Richtung Norden nach Hualien.
In Hualien erreichten wir das Hotel gegen 20:30.
Nachdem das Einchecken vollzogen war, gingen wir auf den Hualien Nightmarket.
Leider waren einige Stände schon geschlossen und es war relativ wenig los.
Auch die Bühne sah sehr verlassen aus.
Nachdem ich ein paar Schüsse mit der Softair geschossen habe (und ein lausiges USB Kabel bekommen habe :D) aßen wir noch etwas und gingen zurück zum Hotel.
Morgen hieß es mal wieder früh aufstehen um endlich in den Taroko Nationalpark zu gelangen.