Am ersten Abend habe ich meine Kollegin aus Japan zum ersten Mal getroffen. Zusammen ging es abends um kurz vor 7 Richtung Shibuja. Nachdem ich in die Kunst des Metrofahrens eingeweiht wurde, suchten wir ein Nudelrestaurant. (Da Sie netterweise meinte, dass es für das erste Essen in Japan es nicht gerade geeignet wäre direkt mit was japanischem anzufangen) Somit ging es eine Etage unter die Erde in ein sehr kleinen Laden. Zuerst wählte man an einem Automaten das Gericht und ob man z.B. extra Reis oder ein Ei haben möchte. Dann bekam man von einem netten Japaner einen Zettel (zuerst auf Japanisch dann auch auf Englisch (Denke er hat mein unverständlichen Blick gesehen)) auf dem man zusätzliche (kostenlose) Wünsche äußern konnte. Wie scharf soll die Suppe sein, mit Fleisch oder ohne und vieles mehr. (Zum Thema Schärfe… unter dem Schärfetext stand „Wenn Sie das erste mal hier sind nehmen Sie „Normal“. Gesagt getan… Holla ist das scharf. Wenn man in Deutschland sagt:“Ich nehm das schärfste was Sie haben“ ist es kein Vergleich zu hier „Normal“.) Nun gut zum Essen mit Stäbchen sage ich lieber nichts… Meine Kollegin bat hinterher um eine Gabel und was bekam Sie? Eine Kindergarbel.
Nunja dies ist verständlich, da in diesem „Restaurant“ viel auf Anonymität gelegt wird. Die Japaner wollen beim Essen weder gerne beobachtet werden noch wollen Sie sehen wer Ihnen das Essen zubereitet. (Den letzen Punkt kann ich irgendwie nicht nachvollziehen). Somit war das Restaurant wie eine lange Theke aufgebaut und man saß auf kleinen Höckerchen. Auf der Theke waren rechts und links Wände (die man wenn man zu 2 dort essen geht auch wegklappen kann) und selber einem gegenüber wäre die Küche gewesen, allerdings war dort auch ein Vorhang und eine Wand. Somit sah man weder seinen Nachbarn noch den Koch. Somit sah die Suppe wie folgt aus: 
Leider habe ich schon etwas davon gegessen, bevor ich dachte „Moment du wolltest doch ein Bild davon machen“
Rechts sieht man die Stäbchen, die ich versucht habe zu benutzen und leider kläglich gescheitert bin.
Nunja nach dem Essen gings dann noch auf die große Kreuzung in Shibuya wo wir in einem Starbucks (ja die sind überall vertreten) noch uns über alles mögliche unterhalten haben.
Um kurz nach 12 gings dann zum Hotel.