Heute morgen ging es sehr früh los. Okay im Vergleich zu den anderen Tage zuvor war es sehr früh. Gefrühstückt wurde im Auto, welches wir uns während der Fahrt kurz im Supermarkt gekauft hatten.
Die erste Station waren die Yungang Grotten – 16 km westlich von Datong.
Sie wurden 460-525 n. Chr. errichtet und sind seit 2001 UNESCO Weltkulturerbe.
Es sind über 50.000 Buddha Statuen auf einer länge von ca. 1 km in den Sandsteinfelsen gehauen.
Da hier ein paar mehr Menschen waren, beschlossen wir uns die Grotten von hinten nach vorne anzusehen. Zudem sagte uns die Freundin, dass die hinteren eh die schöneren sind. Also liefen wir links an den Leuten vorbei und übersprangen auch eine Art Tempel, welcher auf einer kleinen Insel erbaut wurde. Diesen planten wir für den Rückweg.
Das erste Eingangstor von der Straße aus.
Hinter diesem Tor kaufte man sich die Eintrittskarten und ging dann weiter über einen Gang, der gesäumt war von einer Art Obelisken.
Diese waren allerdings eher neu.
Und dann sah man die ersten Grotten.
In die mit Holzäusern davor konnte man hineingehen und hier waren die größten und wertvollsten Statuen untergebracht. Hier durfte man nicht fotografieren.
Ich weiß nicht wie dieses Bild auf meine Kamera gekommen ist,
Es ist schon erstaunlich, was die Menschen damals geleistet haben. Klar wurde einiges restauriert und neu angemalt, aber dennoch das „Grundgerüst“ besteht ja schon seit hunderten Jahren.
Ein kleiner Überblick über einen Teil der Anlage
Die größeren Statuen hatte alle fast ein Gucklock. Wollen ja auch was sehen 😉

Am Ende des Weges gab es nich ein Museum, mit älteren Stücken, die nicht mehr in den Grotten verweilen können.
Auf dem Weg zurück ging es links noch einen Berg zu einem Tempel – dem Drachen Tempel.
Von hier hat man eine Aussicht über das Tal und das Kohlefrakftwerk.
Danach ging es auch schon wieder zurück zu unserem Fahrer. Nächste Stop: Der hängende Tempel.
Nach einer etwas läneren Fahrt kamen wir dort an.
Hier gab es noch einen importieren Opel Astra GTC zu sehen. Normalerweise sind hier nur die amerikanischen „Buicks“ zu sehen.
Also Fahrer auf dem Parkplatz abgestellt und ein Ticket gekauft.
Und hier konnte man den Tempel endlich sehen.

Als wir näher kamen erblickte man auch die Warteschlange.
Da der Tempel sehr instabil ist und über 1500 Jahre alt ist, wurden die Besucher nur stoßweiße reingelassen.
Für meinen Geschmack waren allerdings die Geländer etwas zu niedrig, vorallem wenn im Gedränge jemand mit dem Rucksack um sich wedelt.
In den einzelnen Räumen waren unterschiedliche Statuen aufgestellt, denn der Tempel vereint 3 Religionen: Buddha, Konfuzius und Laozi.
Auch hier zeigt sich wieder die unglaubliche Baukunst. Zum einen diesen Tempel zu errichten und zum anderen dann auch noch die ganzen Statuen etc dort hinaufzutragen.
Ein Chinese sagte (so die Übersetzung der Kollegin): „Wieso mussten die den Tempel denn dort bauen? Auf dem Boden ist so viel Platz“. Recht hat er, allerdings wäre dann ein derart einzigiges Bauwerk nicht entstanden.
Nach diesen Eindrücken ging es wieder zum „Taxi“, welches uns zum Flughafen Datong brachte. Von hier ging es in ca 45 Minuten zurück nach Peking.
Mit dem Taxi holten wir unsere Koffer bei der Freundin ab und es gab noch eine Kleinigkeit vom Lieferdienst zu Essen.
Danach ging es ins nächste Hotel auf dieser Reise.