Da bin ich also wieder. Tokyo.
Bei den beiden vorherigen Besuchen habe ich nie ein Erdbeben miterlebt. Doch diese Nacht um 5:20 (ab da war ich vollkommen wach), wackelte mein Bett etwas hin und her. Sicher bin ich mir zwar nicht, ob es sich nur um einen LKW handelte oder ob es tatsächlich ein kleines Beben war.
Am Morgen ging es zunächst mit dem Taxi zum Büro. Allerdings startete ich von hier aus direkt weiter zum Sony Center. Leider öffnete es erst um 11 also gab es erstmal einen Abstecher in den nahegelegenen Hibiya Park.
Dieser Park wird von einer Straße vom Kaiserpalast abgetrennt und beinhaltet einen Tennisplatz, 2 Seen, einen Garten und viel Grünfläche.
Unten rechts der „First Flower Garden“ ist übrigens ein „German Style Garden“ und war der erste westliche Garten in Japan. Was mich nur wunderte: Was haben Palmen mit Deutschland zu tun?
Um 11 Uhr ging es dann zum Sony Center.
Auf dem Weg dorthin habe ich schon eine lange Schlange mit Security und Schildern gesehen. Diese standen immer noch dort. Wie sich später rausstellte war dort eine Berühmte Lotterie. Nunja dann mal viel Glück 😉
Im Sony Center gab es im Erdgeschoss und ganz oben im 8 Stock eine James Bond Sonderausstellung, da dieser am Freitag hier anläuft.
An technischen Neuerungen gab es leider nicht viel zu sehen, daher ging es nach einem Durchgang weiter nach Akihabara – dem Mekka für Elektronik und Mangajunkies.
Leider war hier doch noch nicht so viel los wie immer im Fernsehn immer zu sehen oder auch bei meinem letzten Besuch.
Von hier ging es zum Ueno Park. Und ich war eigentlich der Meinung, dass ich diesenPark schon besucht hatte.
Leider ist heute Montag und (ja auch in Tokyo) gibt es hier einen Ruhetag. Somit hatte das Museum sowie der Zoo heute geschlossen.
Auf einem Platz gab ein Japaner Kunststücke zum Besten.
Etwas weiter im Park gab es dann noch einen Tempel und eine Pagode.
Das Eingangstor:

Der Tempel ist unter anderem nun auch (wenn ich es richtig interpretiert habe) zum Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki.
Denn hier brennt eine Flamme, die aus einem brennenden Haus nach dem Abwurf mit nach Tokyo gebracht wurde.
Vorm Betreten des Shreins sollte man sich die Hände waschen.

Wieder etwas weiter im Park entdeckte ich noch einen kleinen „Tempel“
Zudem waren auch noch die obligatorischen orangenen Tore zusehen.
Auf dem Weg zum Büro ging es noch kurz nach Shibuya.
Was man hierzu sagen muss: Kommt man aus der U-Bahn ist es ein komplett anderes Japan. Noch bunter und vorallem lauter.
Hier wollte ich eigentlich mein quasi „Lieblingsessen“ (Curry-Reis mit Fleisch) essen, allerdings fand ich hier nicht den richtigen Laden.
Somit sah ich mir noch einmal aus einer höheren Position die berühmte Kreuzung an:
Um danach mich auf in das Getümmel zu stürzen
Dann ging es ins Büro und spät Abends ins wohlverdiente Bett.






