Heute dann doch mal 2 Tage an einem Tag:
Nach dem gestern ja eigententlich der Tag nur zum Warten auf ein Ende des Taifuns war, war heute wieder ein Tag voller Tatendrang.
Zunächst ging es zur Toyko Station (dem fast Hauptbahnhof Tokyos). Hier wurde der Gutschein vom Japan Rail Pass in den richtigen Pass umgetauscht.

Somit kann ich seit heute alle JR Linien (d.h. auch die meisten Schnellzüge (Shinkansen) befahren.
Mit dem frischen Pass in der Hand ging es nun zum Tokyo Skytree. Leider zogen ein paar Wolken auf, allerdings beim Wettercheck fiel ein Besuch nächste Woche wortwörtlich ins Wasser (es wurde Regen angekündigt). Daher entscheiden wir uns kurzfristig doch auf den Skytree zu gehen. Wartezeit: 1:30h. Somit blieb noch ein bisschen Zeit für ein paar Bilder:

Da steht er nun.
Fakten:
- 634 Meter hoch
- Höchster Fernsehturm der Welt
- Zweithöchstes Gebäude der Welt
- Aussichtsplattformen auf 350 und 450 Metern Höhe
Nach einer 50 sekündigen Fahrt mit 600m per Minute erreicht man unter fasst Beifall der Aufpasser (achja nach Türenschließen darf das Verbeugen auch nicht fehlen) die erste Aussichtsplattform.
Leider war es schon etwas dunkler geworden:
Es ist immer wieder unglaublich, dass man nicht das Ende der Stadt sehen kann.
Hier habe ich einmal versucht den Tokyo Tower etwas näher heranzuholen. Leider hat der Zoom nicht ausgereicht.
Für weitere 1000 Yen konnte man dann noch weitere 100 Meter nach oben fahren.
Bei diesem Aufzug gab es die Besonderheit, dass eine Glasscheibe nach oben hin eingelassen wurde.
Oben gab es dann die „Bestätigung“, dass man auf etwas mehr als 450 Metern angekommen ist
Wieder auf der Anfangsetage angekommen, ging es noch an dem Glasboden vorbei (Einen ähnlichen gibt es ja auch beim Tokyo Tower).

Wie es bei den Japanern so üblich ist, gab es wilde Ausrufe wie „Ohhhh“ „Ahhhh“.
Danach ging es wieder 350 Meter nach unten in die Lobby.
Aus der Lobby ging es schnell weiter, da ein Tisch in einem typischen Restaurant reserviert war.
Hier hieß es natürlich wieder: „Schuhe ausziehen“. Die Tische waren nicht viel höher als der Boden allerdings gab es ein Loch wo man seine Füße platzieren konnte ;). Offiziell hockt man sich vor den Tisch.
In der Mitte vom Tisch war ein Loch mit einer Kochflamme und in eine Schüssel wurde eine Art Suppe geschüttet. Hier kamen Möhren und Pilze hinein.
Auf dem Plan stand ein komplettes Japanisches Menü:

Speisekarte:
Und dann ging es auch schon los. In der Zeit wo die Art Suppe heiß gemacht wurde, gab es den ersten Gang.


Das ganze Essen war fast schon eine Show für sich, da jeder Gang einfach nur zelebriert wurde. Besonders das Ei einschlagen in die Suppe war eine Kust für sich.
Alles in allem (bis auf Lebertofu) war alles sehr lecker!
Morgen geht es dann nach Osaka.