4. Tag oder: die Wasserfälle am Fuji

Heute morgen konnten wir etwas länger schlafen. Endlich mal 🙂
Nach dem Frühstück (für Europäer eher amerikanisches Frühstück – für Asiaten mehr zu bieten) ging es mit dem Bus etwas außerhalb von der Stadt zu den Wasserfällen.

Der erste Wasserfall war – sagen wir es mal so – nicht so beeindruckend.
Allerdings kam dann einige Stufen weiter unterhalb der schönere Wasserfall. Dieser ist auch in der Unesco aufgenommen.
Dieser Wasserfall ist nicht der größte, beeindruckt aber durch die länge, an der das Wasser hinuterfällt.
Zudem ist es eine gute Gelegenheit sich durch den Wasserdunst abzukühlen.
Als wir die Tickets gekauft haben, rat man uns eine Jacke mitzunehmen. Gut das wir es nicht gemacht haben, denn so kalt wurds jetzt doch nicht…
Auf dem Rückweg gab es noch einen kleinen „See“ wo Menschen beten konnten und Geld hineinwerfen konnten. Das Wasser war glasklar und man konnte den Grund mit dem Geld perfekt sehen.
Etwas weiter kamen wir dann wieder an der Bushaltestelle an, wo wir uns Videos über Mt. Fuji ansehen konnten. Nach 20 Minuten erreichte der Bus pünktlich auf die Minute (nicht nur Züge kommen anscheinend pünktlich…) die Station und es hieß wieder einsteigen in den Shinkansen Richtung Tokyo. Am Abend war ein Treffen mit alten Kollegen geplant.
Somit ging es auch etwas später ins Bett, obwohl es morgen – mal wieder – früh aufstehen hieß.
Morgen geht es auf einen der drei „Heiligen Berge“ Japans. Es wird anstrengend…

Bis dahin.

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3. Tag oder: Miyajima und wieder der teuerste Tag im Urlaub – Kobe!

Heute hieß es mal wieder früh aufstehen. Aber dafür lohnte es sich.
Bis auf 2 weitere Touristen, war der Shrine aber auch das Tor verlassen.
Somit konnten wir auch die Drohne auspacken und von weitem einige Aufnahmen machen.

Nach diesen wunderbaren Aufnahmen, besichtigten wir noch den Shrine im Hintergrund.
Von hier hatte man noch einmal eine andere Perspektive auf das Tor im Wasser. Da leider der Wasserstand nur um 3 Uhr in der Nacht zurückging, sahen wir das Tor nur mit Wasser umgeben.
Auch der Shrine liegt im Wasser und zu dieser frühen Uhrzeit kam gerade das Wasser zurück.
Wie in fast jedem Shrine kann man kleine Holztafeln kaufen und diese mit Wünschen, Bitten oder der gleichen beschreiben und aufhängen.
Auch hier gab es eine Tafel mit etwas auf Deutsch.
Auch die Pagode konnten wir noch einmal im hellen sehen.
Da es allerdings so früh war hatte ein Tempel noch nicht auf und so gingen wir in unser Hotel zurück um auszuchecken.
Auf der Insel Miyajima gibt es sehr leckere kleine japanische Kuchen. Diese werden in fast jedem zweiten Laden, den es hier gibt, frisch hergestellt.

Auch gibt es diese fritiert, da die Kuchen eine Form eines Ahorn haben. Da einige aber nicht als gut befunden werden und früher weggeworfen wurden, kam jemand auf die Idee diese zu fritieren. Somit aßen wir dann fritierten Kuchen mit Eis.
Ebenso besonders sind die freilaufenden Rehe auf der Insel.
Hier muss man schon aufpassen, dass die nicht das Essen einem aus der Hand klauen wollen. Oder aber auch die Rucksäcke nach Essbarem durchsuchen.
Gestärkt fuhren wir dann wieder (übrigens mit dem JR Pass kostenlos) mit der Fähre zurück zum Festland.
Zurück in Hiroshima nahmen wir die Straßenbahn zum Museum in dem wir uns die Geschehnisse der ersten auf Menschen abgewofenen Bombe ansahen.

Mit etwas anderen Gedanken verließen wir dann Hiroshima mit dem Shinkansen Richtung Kobe.
Hier kamen wir am späten Nachmittag an und suchten ein Restaurant, welches Kobe Beef anbat. Nungut in Kobe ist es nicht so schwer 😉

Als Vorspeise gab es schonmal eine Art Carpaccio.
Gefolgt von einem Salat
Und dann kam endich das Highlight. Das Fleisch in Rohform:

Das Fleisch konnte mit gebratenem Knoblauch, Salz, Pfeffer oder Senf genossen werden.

Zum Vergleich bestellten wir zusätzlich noch das „zweitklassige“ Fleisch dazu.Zum Abschluss gab es noch Reis mit dem gegrillten Fett des Kobe Beefs und als Nachtisch eine Kugel Eis mit Melone.


Nach diesem Hochgenuss an Fleisch ging es dann auch schon weiter in die Nacht mit dem Shinkansen Richtung Fuji. Nach einmaligem Umsteigen erreichten wir dann Fujinomiya.

Mit diesen Eindrücken ging es dann ins Bett.
Morgen stehen dann die Wasserfälle auf dem Plan.

Bis dahin.

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2. Tag oder: Auf geht es Richtung Hiroshima

Heute hieß es früh aufstehen. D.h. um 05:00 klingelte der Wecker und es wurde schnell geduscht. Leider wurde auf Grund des bewölkten Wetters nichts mit der morgentlichen Timelapse.
Da wir am gestrigen Tag noch den eigentlichen Plan über den Haufen geworfen hatten, mussten auch neue Reservierungen her.
Also ging es mit der U-Bahn direkt zur Shinagawa Station, an der auch Shinkansen hielten.

Mit dem ersten Shinkansen fuhren wir dann nach Shizuoka und von dort weiter mit dem „Local“ nach Fujinomiya.
Da wir auf der rechten Seite saßen, hatten wir sogar Glück Mt. Fuji aus dem Zug zu sehen.
In Fujinomiya angekommen schlossen wir unser Gepäck in ein Coinlocker ein (das ist der Nachteil, wenn man mit Gepäck reist – Man benöigt Schließfächer, die in Japen – für unsere Größe – ca. 4,50€ (600 Yen) und 5,30€ (700 Yen) liegen.
Von einem Schrein hatten wir dann eine Aussicht auf den Fuji, allerdings war es nicht der erhoffte Schrein, den wir auf Fotos gesehen hatten.

Da es sich immer weiter zuzog und der Fuji somit komlett von Wolken verdeckt war (daher auch der schüchterne Berg Fuji), nahmen wir den Zug zurück nach Shizuoka und von da den Shinkansen nach Hiroshima.

Bevor wir auf zum eigentlichen Ziel weiterfuhren, schlossen wir unser Gepäck wieder ein und fuhren mit dem Sightseeing Bus (kostenlos mit dem Japan Railpass) zum „Atomic Bomb Dom“.
Dieses Gebäude ist eines von wenigen, welches nach dem Abwurf der Atombombe nicht komplett zerstört wurde.
Da es schon spät war und es leider etwas regnete gingen wir kurz noch in die Lobby vom Hiroshima Atomic Museum. In dieser steht eine Uhr, die zweierlei anzeigt.
Zum einen die Tage seit dem Abwurf der Bombe über Hiroshima und darunter die Zeit seit dem letzen Nukleartest vergangen sind.
Leider musste die Uhrzeit zurückgesetzt werden, da Nordkorea am letzen Wochenende einen Test durchgeführt hatte.
Nun ging es weiter Richtung Miyajima – der vorgelargerten kleinen Insel in der Nähe von Hiroshima.
Auf dieser Insel steht ein Shrine und – die Attraktion – ein Tor im Wasser.
Nach dem Einchecken konnten wir noch das Tor beleuchtet in der Nacht betrachten.
Zudem gab es noch eine Pagode.Da es auch hier etwas anfing zu regnen, ging es wieder zum Hotel. Morgen hieß es – schon wieder – früh aufstehen.

Bis dahin.

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1. Tag oder: Jetlag

Nachdem wir nun gestern (bzw. seid Samstag) ca. 34 Stunden auf den Beinen waren, wollten wir eigentlich um 8 Uhr aufstehen.

Die beiden Flüge verliefen eigentlich ganz ruhig.
Der erste Flug (siehe ersten Blogeintrag) dauerte ca. 13 Stunden und der Anschlussflug noch einmal ca. 3 Stunden.
Als wir in der Wohnung ankamen, wurde schnell geduscht und dann ging es auch schon weiter zu einer Freundin zum Abendessen.

Effektiv sind wir dann kurz nach 10 Uhr aufgewacht und wir fuhren erstmal in die „Tokyo Innenstadt“ um etwas zu essen.
Da wir das Roastbeef vom letzen Mal nicht gefunden haben, musste Curry Rice mit Beef herhalten.
In einem der anliegenden kleinen aber mehrstöckigen Elektromärkten kauften wir noch einen Adapter um zwei Kopfhörer an einem Audiogerät zu verbinden und fuhren dann zum Asakusa Tempel bzw. einige sagen auch Sensoji Tempel.

Bekannt ist dieser durch die riesigen Lampions an den insgesamt 3 Toren.
Leider wird das erste Tor – und das bekannteste -(wie so häufig bei anderen Sehenswürdigkeiten bei mir) gerade renoviert.
Allerdings kommen nach der langen Shoppingstreet – wo es z.B. alles mögliche an Souveniers gibt – noch ein weiteres Tor und der eigentliche Tempel, an der auch noch ein Lampion hängt.

Da die Aussicht aus der Wohnung perfekt für einen Sonnenuntergang Timelapse ist, fuhren wir von dem Temepel aus direkt nach Hause. Allerding war bis dahin schon die Sonne untergegangen und wir warteten auf die Schwester fürs Abendessen.
Hier ging es zu einem BBQ.

Nach diesem Jetlag Tag gingen wir ins Bett, da am Diestag der Wecker um 05:00 klingeln sollte.
Auf dem Plan stehen u.a. mehrere Fahrten mit dem Shinkansen und der Mt. Fuji.
Bis dahin.

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Eine neue Reise oder: Live aus dem Flugzeug

Freitag Abend nach der Arbeit ging es quasi sofort los.

Mit schon am Vortag fast fertig gepackten Koffern ging es nach Frankfurt. Hier hatte ich schon 2 Zimmer im Holiday inn reserviert. Am nächsten Tag sollte der Flieger um 11:20 Frankfurt Richtung Taipeh verlassen.

Und nun sitze ich fast 13 Stunden Richtung Asien. Da nach der Ankunft das nächste Flugzeug wartet. Dann geht es zum eigentlichen Ziel für eine Woche: Japan.

Hier einige Ausrücke aus dem Flieger.

Die Schleife resultiert aus einem Neustart des Entertainment Systems. (Hoffe ich)

In Japan haben wir schon einen voll durch getakteten Plan aber dies wird später hier im Blog zu lesen sein.

Jetzt wird erstmal gegen den Jet lag etwas geschlafen.

Bis dahin.

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