Asien die 2.

Ganz spontan habe ich letzte Woche einen Flug nach Japan gebucht und mein „Versprechen“ gebrochen bis März nicht mehr zu fliegen.

Allerdings war der Flug so günstig, dass ich doch nicht nein sagen konnte.

Somit geht es über meinen Geburtstag nach Tokio.

Was dort so ansteht, ist noch nicht zu 100 % geklärt.

Evtl. geht es nach Taiwan, evtl. bleibe ich in Tokio…. mal sehen.

Ich werde hier berichten 🙂

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Fazit Chinareise 2015

Fazit:

Jetzt bin ich schon wieder ein paar Tage in good old Germany und versuche mal ein kleines Reisefazit zu schreiben.

Natürlich ist der Besuch eines fremden Landes beim ersten Mal umwerfend – und auch diesmal war ich von dem Kontrast -positiv- überrascht. Schon der Transport vom Bahnhof zum Hotel war ein Abenteuer für sich und auch die darauf folgenden Tage waren – mal von der Hitze abgesehen – einfach nur genial.

Die Highlighs waren definitiv die Große Mauer und der 3 Tages Trip ins Landesinnere.
Allerdings ist hier zu sagen, dass es ohne Tipps von Freunden und jemanden der die Sprache spricht es sehr schwer ist, sich außerhalb der großen Städte zu bewegen.

Was mich immer wieder erstaunt hat war der technische Fortschritt. Auch wenn Google, Facebook und Youtube geblockt waren, wird hier Technik eingesetzt, wo sich die Deutschen u.a. immer noch vor fürchten. Z.B. Bargeldloses Bezahlen.
Wie hier einfach mal ein Restaurant mit einer generierten Nummer bezahlt wird, oder sich einfach mal über etwas ähnliches wie Uber ein Auto samt Fahrer bestellt wird, ist schon bemerkenswert.
Auch sieht man 99% der Roller und TukTuks mit Elektromotoren. All dies war mir zum Teil nicht bewusst.

Peking oder Shanghai?

Definitiv Peking (und Umgebung). Von den beiden „Großstädten“ ziehe ich Peking auf jedenfal lvor. Zum einen ist es zum Teil noch „China wie es damals“ war und zum anderen sind die Menschen dort einfach mehr sie selbst. Da wir anfangs nicht in den „Hotelvirteln“ gewohnt haben, konnte man im alten „Hutong-Viertel“ die Menschen im alltäglichen Leben „erleben“.
Ich weiß nicht, ob es nur an dem Wetter lag, allerdings fand ich Shanghai jetzt nicht wirklich sehenswert. Die alte Stadt ist nur auf Tourismus ausgelegt und der Bund ist eigentlich das, was man wirklich gesehen haben muss. Leider war ja das Wetter nicht optimal um die Stadt auch mal von oben zu sehen, allerdings ist das in meinem Hinterkopf, falls ich mal in der Gegend bin 😉

Abschließendes Fazit: Ein erlebnisreicher Urlaub und die Erkenntnis, dass nach 6 Flügen in einer Reise es bis März erstmal genug mit Fliegen ist.

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16. Tag oder: Ein Tag im Flugzeug

Um 8:00 stand pünklich der Fahrer vor dem Hotel und es zum Flughafen Pudong einmal quer durch Shanghai und über den Fluss Huangpu.

Die Fahrt war sehr angenehm bis die letzen Meter am Flughafen kamen. Hier zeigte Shanghai wieder was Autofahren heißt 😉 Vor dem Terminal stapelten sich Autos, Busse, Taxen und sonstige fahrbaren Untersätze und wollten so dicht wie möglich an den Eingangsbereich.

Kostenpunkt für die Taxifahrt: 191 RMB (Ca. 27,29€) und er wollte mir schon 10 RMB wiedergeben bei 200 RMB. Als ich dann zu verstehen gab, dass er es behalten kann, war er total happy. Gut ich meine er hat mich sicher zum Flughafen gebracht 😉

Kurz den Koffer eingecheckt (ich war froh, dass ich schon online eingecheckt habe, da die Schlange für nicht online eingecheckt sehr lang war) und zur Passkontrolle.

Wie beim einchecken ging dies ohne viel Worte, wobei der Beamte doch relativ gut englisch konnte. „Please look at camera“. Das wars. Stempel rein und weiter gings zum Security Check. Leider hatte ich noch die Wasserflasche aus dem Hotel in der Laptoptasche und diese wurde prompt gefunden. Test bestanden 😉

Zielstrebig ging es in die Lounge und hier wurde das zweite Frühstück nachgeholt. Auch 2 Flaschen Wasser wurden gebunkert.

Im Regen von Shanghai ging es dann mit dem Bus zum Flugzeug… klasse. Schnell die Treppe hochgehechtet und ab zum Platz.

Die Flugbegleiter machten schon Stress, dass wenn wir nich in 25 Minuten abheben, wir eine lange Zeit hier ausharren müssten. Also Kollegen setzt euch mal schnell hin dachte ich mir.

Der Flug war eigentlich angenehm. American Sniper konnte ich mir den Rest ansehen, sowie Kingsman, Son of a gun, Nachts im Museum 3 und Chappie.

Ansonsten gab’s nicht viel zu sehen.

DSC09616 DSC09629 DSC09634 DSC09636Der Flug von London nach Düsseldorf verzögerte sich dann auch noch um 20 Minuten, da die Boardtechnik nicht so wollte wie der Kapitän. „Meine Damen und Herren, die Boardtechnik funktioniert im Moment nicht und daher können wir nicht die Checkliste abarbeiten. Früher ging dies noch per Hand, heutzutage sind wir auf die Technik angewiesen. Die Techniker sind schon unterwegs“. Nachdem das System neugestartet wurde, hoben wir Richung Düsseldorf ab.

Das war also die Reise Österreich (nicht im Blog) und China 2015.

Die nächste Reise ist auch schon zu 50% gebucht. Im März geht es nach New York.

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15. Tag oder: Transrapid

Heute brach der letzte komplette Tag in Shanghai an.

Da ich endlich den Yu Garten sehen wollte, ging es mit der Metro direkt dort hin.

Nachtrag zum gestrigen Tag: Gestern Nachmittag war ich auch in der Gegend und wurde von einer Frau und einem Mann angesprochen, ob ich nicht ein Bild machen könne. Als sie dann auch anfingen etwas von einer Teezeremonie zusprechen und ob ich nicht mit wolle, klingelten bei mir nun endgültig die Alarmglocken. Freundlich lehnte ich es ab, mit der Begründung, dass ich mir so etwas schon in Japan angesehen habe.

Am heutigen Tag sprang die selbe Frau hinter einem Baum hervor und wollte wieder ein Foto. Ich ging ohne sie zu beachten weiter und hinterher dachte ich mir: ich hätte sie auch fragen können, ob das Bild von gestern nichts geworden ist.

Hierzu ein Auszug von der Seite des Auswärtigen Amtes:

Es kommt immer wieder vor, dass Touristen von meist jüngeren Chinesen/Chinesinnen, die in der Regel sehr gut Englisch sprechen, auf der Straße ein gemeinsamer Besuch von Sehenswürdigkeiten, Teehäusern, Karaokebars und insbesondere Massagesalons (siehe auch Kapitel „Besondere strafrechtliche Vorschriften“ unten) und ähnlichem angeboten wird. Der Tourist erhält am Ende eine überhöhte Rechnung, die er mangels Bargeld – manchmal unter Androhung von Gewalt – per Kreditkarte zahlen muss. Nicht selten weist die Kreditkartenabrechnung dann einen nochmals erhöhten Betrag aus.

Nachdem ich sie sprichwörtlich im Regen stehen gelassen habe, ging es zum Eingang des Yu Garten.

DSC09518 DSC09520 DSC09521Ich weiß nicht, ob es an dem Regen lag, aber ich fand den Garten jetzt nicht atemberaubend.

DSC09524 DSC09525 DSC09540In dem Garten waren einige Häuser, in der eigentlich nichts außer ein paar Stühle und Tische waren.

DSC09542 DSC09543Ab und an musste man auch mal gebückt durch den Garten laufen.

DSC09546Der Park hatte auch schöne Drachenmauern.

DSC09547Und einen Teich mit Raubtierfütterung 😉

DSC09552 DSC09555Nach dem Gartenbesuch ging es mit der U-Bahn zunächst auf die Pudong Seite.
Ich hoffte immer noch auf ein paar wolkenlose Momente. DSC09580 DSC09577 DSC09583Doch immer wenn ich dachte, da ist eine Woklenlücke, war die Spitze 10 Sekunden später wieder in den Wolken verschwunden.

Beim Eingang des Financial Tower stand ein Schild:

Weather: Rain
View: None

Also hatte sich das auch erledigt. Also gab es in der riesigen Shopping Mall etwas Japanisches zu Essen.

2015-06-27 12.26.57Da ich noch etwas Zeit hatte (der Transrapid fährt nicht den ganzen Tag Topspeed), stieg ich beim Shanghai Science & Technology Museum aus.
Um dort hinzukommen, musste man durch eine Art „türkischen Basar“. Überall wurde man angesprochen und es war schon sehr nervig.
Am Museum angekommen, sah man schon von weitem eine lange Schlange an der Kasse. Auch durch die Fenster sah man innen schon viele Menschen herumlaufen. Also wieder ab zur U-Bahn und zum Transrapid.

Hier kaufte ich mir eine Roundtrip Ticket für 80 RMB (ca. 11,43€) und wartete bis es 15:00 wurde.

DSC09592

Denn erst ab 15 Uhr (unr morgens ab 9 Uhr) fährt der Transrapid die volle Geschwindikgeit von 430km/h.DSC09593In dem Bahnhof hängen einie Informationen über den Transrapid und es ist schwer zu unterdrücken, dass die Technik aus Deutschland kommt.

DSC09598Um 15:10 war dann „boarding“ und es ging 5 Minuten später los.

DSC09611Um 15:18 erreichten wir dann die Maximalgeschwindigkeit, die für den Fahrgastbetrieb vorgesehen ist.

Innenansicht:

DSC09607Außenansicht:

2015-06-27 15.40.18 DSC09606Nach dieser rasanten Fahrt hin und zurück, gab es noch etwas kleines zu Essen und dann ging es ins Hotel Koffer packen.

Morgen wartet um 08:00 das Taxi und um 11 Uhr geht der Flieger Richtung London.

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14. Tag oder: Regenzeit in Shanghai

Heute morgen ging es mit dem Taxi vom Hotel (Leider war das Hotel nur für eine Nacht gebucht…) zum Bahnhof. Das Taxi war übrigens ein englisches Taxi. Ob es nachgemacht oder importiert war, weiß ich allerdings nicht.

Nach 2 Stunden Fahrt erreichte ich wieder den Bahnhof Hongqiao. Hier war das Wetter noch bewölkt. Allerdings bei der nächsten Station „Zhongshan Park“ ging die Welt unter. Direkt über der Station tobte ein Regenschauer und ein Gewitter. Es war taghell beim Blitz und der Donner war so heftig, dass man sich die Ohren zuhalten musste und es immer noch zu laut war.
Ich dachte mir nur: Was für eine schöne Begrüßung.

Da ich vorsichtshalber einen Schirm mitgenommen hatte, war es allerdings nicht so schlimm. Falls ich keinen dabei gehabt hätte, hätte ich auch einen bei einem der aufdringlichen Verkäufern kaufen können. Wie schnell die ihr Sortiment ändern können ist schon erstaunlich!

Im Hotel wartete ich erstmal ab, ob sich das Unwetter verziehen würde. Und tatsächlich zog das Unwetter weiter und es regnete nur noch vereinzelt.

Also ging es mit Regenschirm bewaffnet auf erneute „Sightseeing“ Tour.
Am Hotel sah das Wetter eigentlich gut aus, allerdings änderte sich dies, als ich aus der U-Bahn stieg.

Dieses mal war ich auf der Pudong Seite unterwegs, da ich dachte, man könne vielleicht doch auf den TV-Tower oder den Wolkenkratzer. Allerdings bedeckten Regenwolken die Spitzen.

IMAG3010Links der World Financial Tower und rechts der neue Wolkenkratzer.

Zuflucht vor dem Regen bot eine riesige Shopping Mall, die zwar nicht so groß wie in Dubai ist, allerdings mehr Restaurants bietet.

Auch ein IMAX Kino ist vorhanden.

IMAG3012Wieder draußen sah es ab und an doch so aus, als wenn man auf den TV-Tower könne.

IMAG3015

Allerdings wenn man näher kam, kamen auch die Wolken wieder.IMAG3024Also blieb nur die Aussicht von der Pudonger Promenade.

IMAG3027 IMAG3038

Und noch einmal der TV Tower – fast in der gesamten Größe.IMAG3048Danach ging es mit der U-Bahn wieder zum Hotel.

Eine kleine Ergänzung: Auf dem Weg von der U-Bahn zu dem alten Viertel (siehe Auch Tag 12) kam ich durch einen kleinen „Park“. Hier standen in Abstand von ca. 20 Metern jeweils Karaoke Stationen mit Fernseher und Boxen. Leute scharrten sich um die Sänger und einige waren sogar richtig gut.
Auf einem kleinen Vorplatz tantzten auch die Leute zu den Liedern.

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