13. Tag oder: Kurztrip nach Ningbo

Heute ging es mit der U-Bahn wieder Richtung Flughafen Hongqiao. Allerdings noch eine Station weiter zum Bahnhof.
Von hier aus ging es 2 Stunden mit dem Highspeed Zug nach Ningbo.

Am Bahnhof wurde ich von einem ehemaligen Kollegen und einer Kollegin abgeholt.

Mit dem firmeneigenen PKW ging es dann in eine Shopping Mall um Mittag zu essen.
Danach ging es weiter mit dem PKW ins Büro.

Zu dem PKW: Ich dachte zunächst es ist wieder ein privates Auto, was die Kollegen mit einer APP geordert hatten. Als ich dann erfuhr, dass es ein firmeneigener Fahrer ist, war ich etwas überrascht.

Als ich ins Büro eintrat viel mir sofort das Welcome Board auf, wo mein Name stand. Dafür das es nur ein privater Besuch war… nunja. Eine kleine Einführung vom Assistant Manager und dann traf ich die Kollegen, die für Deutschland zuständig sind. Auch meine Ansprechpartner hatten nun ein Gesicht zum Namen.

Die Zeit verging wie im Flug und somit ging es mit dem Auto weiter ins Hotel zum einchecken (was fürn Service :))

Was dann kam, verschlug mir fast die Sprache.
Ich wusste zwar, dass das Hotel 5 Sterne plus Butlerservice hat, allerdings das es so abläuft war mir nicht bewusst.

Es fing schon beim Eintritt ins Hotel an, dass jemand geradezu auf einen stürtze und die Tasche abnehmen wollte. Ich behielt sie allerdings erstmal selber… Beim Check-In gab es erstmal ein Begrüßungstee und ein heißes Handtuch. (okay das Handtuch gibts in Flugzeugen auch…) Dann begleitete die Check-In Dame und die andere Dame, die vorm Check-In Schalter stand mich zum Aufzug. Die Check-In Dame ging wieder und ich fuhr mit der anderen auf die Etage. Hier begrüßte mich die Chef Butlerin und zusammen ging es zum Zimmer. Hier gab es zunächst die Visitenkarte und einen Begrüßungstee. Der war leckerer als der unten am Empfang und ich war etwas traurig als er leer war 😉

Die Minibar war kostenlos und auch sonst war alles da, was man brauchte. Auch ein Handyadapter konnte man mir bringen.

IMAG3005 IMAG3006 IMAG3007Als ich die beiden dann abgewimmelt hatte, ging es runter in die Lobby, wo der ehemalige Kollege wartete.

Zusammen ging es dann mit dem Taxi in eine Shopping Mall um Abend zu essen.
Es wurde ein japanisches Restaurant und ich aß mein bekanntes Schweine Curry Reis Gericht.
Nach der Stärkung zeigte er mir etwas die Umgebung und das in Ningbo drei Flüsse zusammenfließen. Allerdings hatte ich meine Kamera nicht dabei und der Handyakku gab langsam seinen Geist auf.

Am Flussufer gab es Wasserspiele wie in Las Vegas. Allerdings in klein. Die Fontänen sprudelten auch im Takt der Musik. (Klassisches Beispiel: Celine Dion – My Heart will go on“…)

Nach einem Starbucks Kakao und einem frisch gepressten Apfelsaft in einer Bar mit Live Musik ging es auch wieder mit dem Taxi ins Hotel.

Morgen heißt es auch schon wieder: Shanghai ich komme.

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12. Tag oder: Erster Tag in Shanghai

Nach einer unruhigen Nacht (ok sie war normal) ging es zum Frühstück und zur Rezeption. Leider gab es noch keine neuen Informationen. Somit sagte ich, dass ich gerne Shanghai besichtigen möchte und heute abend noch einmal klären können, ob es die Buchung gibt oder nicht.

Also raus aus dem Hotel und erstmal gegen eine Wand aus Hitze laufen. Die Temperaturen sind hier noch einmal gefühlt etwas extremer als in Peking.

Als erstes kaufte ich mir die „obligatorische“ Metro Karte und fuhr zum Peoples Square. Einem Zentrum von Shanghai.

Hier neben einem Einkaufszentrum erstreckt sich ein Wokenkratzer in die Höhe.

Nach einem netten Gespräch mit den Kollegen und einem kleinen Mittagessen mit einem von Ihnen (die anderen haben was von zu Hause mitgebracht) ging es auch schon wieder weiter.IMAG2994Aussicht aus dem Büro.

Leider war das Wetter zwar warm, aber diesig.

Nächster Stop war „Der Bund“.

DSC09464 DSC09466Das Wetter war leider nicht optimal und somit auch nicht geeignet um auf einen der Tower oder Wolkenkratzer zu gehen.

Nach einem Sparziergang an der Promenande (war nicht gerade angenehm bei der Temperatur und Luftfeuchtigkeit) ging es wieder Richtung U-Bahn.

Der eigentliche Plan war in den Yu Garten zu gehen. Allerdings war plötzlich die Zeit so schnell um, dass dieser geschlossen hatte.

Also ging es etwas durch die „Altstadt“ in der Abenddämmerung.

DSC09478 DSC09481 DSC09483Hier wurde ich dann zum ersten mal gefragt, ob ich ein Foto von den zwei Leuten machen kann. Dies habe ich gemacht und der eine fing an sich mit mir zu unterhalten.

Nach einem Smalltalk sagte er, dass sie auf dem Weg zu einer super Shadow Performance seien und ich nicht mit wolle. Erstmal habe ich mir fast nichts dabei gedacht, allerdings sagte ich dann instinktiv nein und erzählte, dass ich schon eine gesehen habe. (Dieses Ereignis sollte sich noch wiederholen…).

In einem Hof der riesigen Anlage gab es dann berühmte Dumplings zu essen.

Neben dem „Imbiss“ ist ein kleiner Teich mit einem sehr schönen Haus daneben.

DSC09484 DSC09492Auf dem Rückweg zur U-Bahn ging es noch einmal zum „Bund“, um die nächtliche Stimmung einzufangen. Allerdings war das Wetter immer noch nicht besser.

DSC09514 DSC09502Somit ging es zurück zum Hotel.

Morgen geht es mit dem Zug nach Ningbo.

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11. Tag oder: Shanghai hier bin ich

Heute gingen unsere Flüge von Peking nach Tokyo und für mich nach Shanghai.

Da der Flug von der Kollegin früher abflog, aßen wir am Flughafen noch zu Mittag. Danach hieß es Abschied nehmen und ich machte mich auf den Weg mit dem Shuttle Bus zum Terminal für nationale Flüge.

Da dieser Flug mit Hainan Airlines gebucht war und diese nur 20 KG Aufgabegepäck akzeptieren (British Airways 23…) musste ich bei 22 KG 38 RMB (ca. 5,30€) nachzahlen. Hatte es mir schlimmer vorgestellt.

Was allerdings sehr deprimierend war: Es gab so viele Filme auf Deutsch, der Flug dauerte allerdings nur 2 Stunden.

IMAG2986Ich versuchte mir „American Sniper“ anzusehen, allerdings durch einige Durchsagen „Wir durchfliegen Turbulenzen. Bitte schnallen Sie sich an“, konnte ich den Film nicht zu Ende sehen. Das Essen (Nudeln mit Fleisch(?)) war okay. Allerdings nichts außergewöhniches.

Mit dem Taxi fuhr ich zum Hotel. Holiday Inn. Dort angekommen wollte ich einchecken. Allerdings fanden die meine Buchung nicht und es war schon nach 10 Uhr abends. Ich sah mich schon im Bahnhof schlafen.
So schlimm kam es dann doch nicht und ich musste nur die erste Nacht erstmal vorstrecken. Am nächsten morgen sollte die Hauptrezeption (war nicht mehr besetzt) den Vorfall klären. Ich dachte mir sicher ist sicher und ich rief über Skype im Reisebüro an. Zeitverschiebung machte es möglich, dass ich zu den normalen Öffnungszeiten anrufen konnte 😉 Das Reisebüro kontaktierte wiederum den Agenten in China und auch noch mal das Hotel. Also hieß es erstmal abwarten und versuchen zu schlafen.

IMAG2988Morgen steht dann zunächst ein Besuch im Büro in Shanghai an. Danach wird Shanghai etwas erkundet.

 

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10. Tag oder: letzter Tag in Peking

Heute brach der letzte komplette Tag in Peking an.

Daher ließen wir den Tag etwas gemächlicher angehen und entschlossen uns die Sachen zu besichtigen, die wir noch offen hatten.

Eine Sehenswürdigkeit ist der Sommer Palast. Allerdings ähnelt der allem was wir bis jetzt so gesehen haben und daher wurde dieser gestrichen.

Stattdessen ging es zum Lama Tempel.

DSC09414In diesem Tempel sah man nun auch Leute beten. In den anderen zuvor waren es meistens nur Touristen, die von Tempel zu Tempel gelaufen sind.

Zudem war es wieder eine andere Religionsrichtung. Dies sah man an den angebetenen Statuen.

DSC09419In einem der vielen größeren Gebäuden (diese sind immer hintereinander angeordnet – zumindest die, die ich gesehen habe) stand eine größere Statue. Zudem waren hier Tische mit kleinen Sitzbänken angeordnet, wo studiert werden kann.

DSC09425Auf dem Bild sieht man unten die Tische mit den Lampen.

In dem gleichen Gebäude stand auch noch eine Vitrine. Auf den ersten Blick sah es wie gewebt aus. Beim zweiten Blick sah man allerdings, dass es mit farbigem Sand erstellt wurde.

IMG_4739Im nächsten Gebäude wurde es dann noch größer.DSC09427Diese Statue steht sogar im Guinness Buch der Rekorde. Es ist mit 26 Metern die größte Statue die aus einem Baum gemacht wurde.

DSC09433Danach ging es schon wieder weiter in eine Seitenstraße. Hier gab es noch einen Konfuzius Tempel.

DSC09439Allerdings gabs hier auch nicht viel mehr zu sehen als in den anderen vorherigen.

Der Nachmittag kam immer näher und wir verabredeten uns mit den Freunden zum Mittagessen.

DSC09441Dieses liegt an dem See, an dem wir vor einigen Tagen schon einmal vorbeigekommen sind. Auf dem See kann man Tret-und Elektroboote fahren.

DSC09444

Allerdings fahren die Chinesen so schlecht Boot, dass mich es nicht wundert, dass die Kaution sehr hoch ist.DSC09446Wenn die auch so im Straßenverkehr fahren würden…

Beim Essen gab es (typisch in China) eine geschälte Kokosnuss.

DSC09451Nach der Stärkung wurde ein Traum für die Kollegin war. Zurück zum Ursprung.

IMG_4753Da sie noch einen gültigen Ausweis hat, konnten wir ohne Probleme auf das Gelände.

DSC09453Habe ein Teil der „Nine million bicycles in Beijing“ gefunden.DSC09454Und auch ein Deutscher Roller mischte sich darunter.

IMG_4769

Auf dem Gelände ist ein riesen Teich angelegt und in der Pagode im Hintergrund ist der Wasservorrat.IMG_4776Die „alten“ Wohnanlagen für (damals) die ausländischen Studenten. Heute mit Klimaanlage.

Als wir am Hotel ankamen, standen vier Geländewagen vor dem Eingang.

DSC09460Zum Abendessen ging es dann zur „Ghost Street“.

Es ist eine Party und Restaurant Meile und vor einigen Restaurants stapeln sich draußen die Menschen.

Als „Ablenkung“ gibt es Sonnenblumenkerne zu essen. Demensprechend kann man eigentlich davon ausgehen, dass ein Restaurant gut ist, wenn viele Hülsen davor liegen.

DSC09462Nach dem Abendessen ging es dann zurück ins Hotel noch die ein oder andere Umstrukturierung des Koffers durchzuführen.

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9. Tag oder: hängender Tempel und Yungang Grotte

Heute morgen ging es sehr früh los. Okay im Vergleich zu den anderen Tage zuvor war es sehr früh. Gefrühstückt wurde im Auto, welches wir uns während der Fahrt kurz im Supermarkt gekauft hatten.

Die erste Station waren die Yungang Grotten – 16 km westlich von Datong.

Sie wurden 460-525 n. Chr. errichtet und sind seit 2001 UNESCO Weltkulturerbe.
Es sind über 50.000 Buddha Statuen auf einer länge von ca. 1 km in den Sandsteinfelsen gehauen.

Da hier ein paar mehr Menschen waren, beschlossen wir uns die Grotten von hinten nach vorne anzusehen. Zudem sagte uns die Freundin, dass die hinteren eh die schöneren sind. Also liefen wir links an den Leuten vorbei und übersprangen auch eine Art Tempel, welcher auf einer kleinen Insel erbaut wurde. Diesen planten wir für den Rückweg.

DSC09118Das erste Eingangstor von der Straße aus.

Hinter diesem Tor kaufte man sich die Eintrittskarten und ging dann weiter über einen Gang, der gesäumt war von einer Art Obelisken.

DSC09121Diese waren allerdings eher neu.

DSC09125 DSC09126Und dann sah man die ersten Grotten.

DSC09133In die mit Holzäusern davor konnte man hineingehen und hier waren die größten und wertvollsten Statuen untergebracht. Hier durfte man nicht fotografieren.

DSC09140Ich weiß nicht wie dieses Bild auf meine Kamera gekommen ist,

Es ist schon erstaunlich, was die Menschen damals geleistet haben. Klar wurde einiges restauriert und neu angemalt, aber dennoch das „Grundgerüst“ besteht ja schon seit hunderten Jahren.

DSC09187 DSC09234Ein kleiner Überblick über einen Teil der Anlage

DSC09241Die größeren Statuen hatte alle fast ein Gucklock. Wollen ja auch was sehen 😉

DSC09254IMG_4649 DSC09282Am Ende des Weges gab es nich ein Museum, mit älteren Stücken, die nicht mehr in den Grotten verweilen können.

DSC09272Auf dem Weg zurück ging es links noch einen Berg zu einem Tempel – dem Drachen Tempel.

DSC09290 DSC09286 DSC09289Von hier hat man eine Aussicht über das Tal und das Kohlefrakftwerk.

DSC09292Danach ging es auch schon wieder zurück zu unserem Fahrer. Nächste Stop: Der hängende Tempel.

Nach einer etwas läneren Fahrt kamen wir dort an.

DSC09324Hier gab es noch einen importieren Opel Astra GTC zu sehen. Normalerweise sind hier nur die amerikanischen „Buicks“ zu sehen.

Also Fahrer auf dem Parkplatz abgestellt und ein Ticket gekauft.

Und hier konnte man den Tempel endlich sehen.

DSC09331DSC09327Als wir näher kamen erblickte man auch die Warteschlange.

DSC09344 DSC09350Da der Tempel sehr instabil ist und über 1500 Jahre alt ist, wurden die Besucher nur stoßweiße reingelassen.IMG_4697Für meinen Geschmack waren allerdings die Geländer etwas zu niedrig, vorallem wenn im Gedränge jemand mit dem Rucksack um sich wedelt.

In den einzelnen Räumen waren unterschiedliche Statuen aufgestellt, denn der Tempel vereint 3 Religionen: Buddha, Konfuzius und Laozi.

Auch hier zeigt sich wieder die unglaubliche Baukunst. Zum einen diesen Tempel zu errichten und zum anderen dann auch noch die ganzen Statuen etc dort hinaufzutragen.

Ein Chinese sagte (so die Übersetzung der Kollegin): „Wieso mussten die den Tempel denn dort bauen? Auf dem Boden ist so viel Platz“. Recht hat er, allerdings wäre dann ein derart einzigiges Bauwerk nicht entstanden.

IMG_4725 DSC09390 DSC09396Nach diesen Eindrücken ging es wieder zum „Taxi“, welches uns zum Flughafen Datong brachte. Von hier ging es in ca 45 Minuten zurück nach Peking.

Mit dem Taxi holten wir unsere Koffer bei der Freundin ab und es gab noch eine Kleinigkeit vom Lieferdienst zu Essen.

Danach ging es ins nächste Hotel auf dieser Reise.

 

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