8. Tag oder: der Tag im China Zug

Heute hieß es Abschied nehmen von PingYao.

Mit dem Zug ging es über TaiYuan nach Datong.

Schnellzug in China:

DSC09059In TaiYuan hatten wir einige Zeit Aufenthalt so das wir ein wenig um den Bahnhof TaiYuan herumliefen. In einem Hotel tranken wir etwas und es ging weiter nach Datong. Diese Fahrt sollte etwa 4 Stunden dauern. Als „Special“ gab es keine normalen Sitze. Die Tickets waren für den Hard Bed Waggon.

Das heißt 3 Betten übereinander jeweils rechts und links.

IMG_4591Diese Methode zu reisen ist etwas gewöhnungsbedürftig, kann aber auch Spaß machen.

Am Abend checkten wir im Hotel ein und suchten noch etwas zu Essen.

Auf einem Abendmarkt gab es dann noch frisches (hoffentlich :)) vom Grill.

DSC09114Morgen geht es per gechartertem Taxi zu dem „Hängendem Tempel“ und den „Yungang Grotten“.

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7. Tag oder: die alte Stadt

Der heutige Tag stand im Zeichen der alten Stadt PingYao.

Wir kauften uns also Eintrittskarten (ja die Leute wissen wie man Geld macht) und schon ging es durch die alte Stadt – immer Ausschau nach einem Eingang mit Drehkreuz.

DSC08951Auf dem Weg durch die Stadt konnte man in eine Hinterhöfe hineingehen, die sagen wir es mal so, gewöhnungsbedürftig aussahen.

IMG_4384 IMG_4386Der erste Tempel den wir besichtigten war der Konfuzius Tempel.

IMG_4389IMG_4391Der Eingangsbereich

DSC08958In dem Tempel selber gab es zunächst einige Räume mit Statuen die unterschiedliche Eigenschaften haben.

DSC08961Zu dieser Statue habe ich die Vermutung geäußert, dass diese etwas zu verbergen hat, da es die einzige Statue ist, die die Hände verdeckt.

Nach einer Übersicht über Teile der Stadt ging es weiter durch die Gassen.

DSC08974Nächste Station war eines der Eingangstore.

DSC08983Der Platz vor den Mauern. Hier ist alles sehr gut gepflegt, allerdings wird links daneben auch schon wieder etwas Neues gebaut. Auch ist wenig los auf dem Platz.

DSC08984Statue von einem Bogenschützen

DSC08986Die Nachtwache. Sie gingen zusammen durch die nächtlichen Gassen und leuteten alle 2 Stunden. Der zweite hatte eine Laterne bei sich. Eine „Nachmache“ läuft auch Nachts noch durch die Straßen. Aus Kostengründen allerdings ohne den Laternenträger 😉

DSC08985Ein Folterinstrument? Ich weiß es leider nicht.IMG_4408Die Wand hält nur noch an einigen Ziegeln fest.

Weiter ging es über den Burgwall und weiter durch die Gassen. Zu einer:

IMG_4409Etwas weiter gab es eine nachgemachte „9 Drachen Wand“

DSC08989Und mein chinesisches Tierzeichen:

DSC08996Und es gab noch zwei Kriegerstatuen

DSC09006 DSC09005Weiter in der Stadt ging es weiter in die alen Arbeiststätten. Under anderem die damaligen bewachten Transportunternehmer.

Diese waren trainiert in den höchsten Kampf und Waffenkünste.

IMG_4429Auch Banken (incl. unterirdische Tresore) und diverse Geschäfte konnte man besichtigen.

Am Abend ging es dann zu einer Show neben der Stadt. Hier war ein riesiges Gebäuder errichtet und mit voller Vorfreude suchten wir uns im Gedanke die besten Plätze aus.
Diese Show erzählt von dem Leben damals und einem kleinen Jungen, der von einer mehreren hundert starken Armee gerettet werden soll.

Allerdings kam alles anders. Die „Show“ entpuppte sich als quasi interaktives Mitmachprogramm.

Es gab keine Bühne und davor Sitze. Man war Teil des Lebens.

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Am Anfang werden die Soldaten vorgestellt.IMG_4466

Das letzte Bad vor der Mission mit den Frauen.IMG_4480Danach wurde es richtig interaktiv. Man wurde durch mehrere Hallen geführt und um einen herum spielte sich das alltägliche Leben wieder.IMG_4479IMG_4481Der kleine Junge war aus dem Publikum 🙂IMG_4494In dem nächsten Raum wurde es dann gespenstisch und ein paar Schockmomente waren auch dabei:

IMG_4507 IMG_4508Die Krieger erschienen als Geister an der Wand.

Zum Schluss gab es dann doch noch eine Bühne und Sitze.

IMG_4535 IMG_4545 IMG_4551 IMG_4561 IMG_4568In einer berührenden Performance wurde zunächst das Hauptgericht der Stadt (Nudeln) zubereitet und danach die Geschichte des kleinen Jungen (der als einziger überlebte) und dessen Nachkommen erzählt. Heute leben immer noch Nachkommen in der Stadt aber auch über die ganze Welt verteilt.

Danach war die Show vorbei und wir aßen noch etwas.

IMG_4570Ich muss sagen, dass es die beste „Show“ (eigentlich ist es keine richitge Show) war, die ich je gesehen habe! Auch wenn man nicht alles gesprochene verstanden hat. Bilder und Eindrücke sagen hier mal wieder mehr als Worte.

Mit diesen Eindrücken ging es dann auch schon wieder ins Bett.

Morgen geht es wieder zurück mit dem Zug nach TaiYuan und dann weiter nach DaTong.

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6. Tag oder: Zwillingstürme und Bergwerk

Heute morgen hieß es früh aufstehen und mit Handgepäck auschecken.

Mit dem Highspeed Zug ging es dann von der Bejing Weststation Richtung TaiYuan.

Hier gab es u.a. Zwillingspagoden.

IMG_4287Als wir in TaiYuan ankamen, war dies ein fast nagelneuer (gerade ein Jahr alt) Bahnhof. In China fühlt sich sowas allerdings wie im Flughafen an. Security Checks überall und die Größe hält auch mit jedem Flughafen mit. Allerdings befindet sich die Stadt quasi noch im Aufbau. Als wir mit dem Taxi zu den Zwillingspagoden unterwegs waren, verschlechterte sich plötzlich die Straße und man fuhr über hellen Schotter mit Schlaglöchern so tief wie selbst in Deutschland nicht zu finden sind ;).

DSC08915Nach diesem Tempel ging es mit dem nächsten Taxi ins Kohlemuseum.
Hier diese Region war ein altes Abbaugebiet und somit ist man ganz stolz hier ein Museum zu haben. Dies geht soweit, dass man nicht alleine durch das Museum gehen kann und jeweils eine Führerin (auch einzelne Personen) zur Seite gestellt bekommt.

Hier wird dann noch erklärt, wie überhaupt Kohle ensteht und man kann einige sehr schöne Skulpturen sehen.

DSC08926 DSC08927 DSC08929 DSC08930Nach einem 4D Film über die Enstehung von Kohle ging es mit dem Aufzug „Unter Tage“.

Hier stand eine alte Bergbahn mit der es einige Meter durch den Untergrund ging.

IMG_4344Danach konnte man auch einen Bohrer mal ausprobieren.

IMG_4354Da der nächste Zug schon fast wartete, ging es die letzen Meter im Schnelldurchlauf.

Nächstes Ziel: PingYao – Eine alte Stadt.

Diese erreichten wir in der Abenddämmerug.

DSC08948Abendliche Stimmung in einem typischen Hotel.

Nach dem einchecken ging es noch etwas durch die alte Stadt.

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5. Tag oder: die Mauer

Heute ging es endlich zur Chinesischen Mauer.
Mit einem gemieteten Auto samt Fahrer startete die Tour vom Hotel aus Richtung Simatai bzw. Gubei Water Town.

Vom Parkplatz aus, konnte man schon die Mauer sehen, die man begehen konnte.

DSC08745Mit den Tickets in der Hand ging es mit einem Shuttle Bus zu einer Seilbahn. Seilbahn? Zur Chinesischen Mauer? Nach einer kurzen Disskussion entschieden wir uns für einen Aufsieg zu Fuß und den Abstieg per Seilbahn. Da das Wetter umschwenken sollte, war dies (auch auf den späteren Ausgang) die richtige Entscheidung.

DSC08746Hinter diesem Eingang ging es zunächst ein paar steile Passagen nach oben und man erreichte den ersten Wachturm von insgesamt 10 auf dieser begehbaren Passage.

Ab da an hieß es nur noch: Bergauf und Treppen, Treppen, Treppen.

IMG_4192Die Aussicht ist einfach atemberaubend und man kann in der Ferne immer weitere Abschnitte der Mauer sehen.

DSC08773Und man sah immer, wohin man noch ungefähr musste.

DSC08777Was allerdings bei der Wanderung ein Problem darstellt, ist die Hitze (Sonneneinstrahlung und kein Schatten) und die Höhe. Dies machen die Tour zu einem Kraftakt.

IMG_4230Ein kleiner Blick zurück.

An jedem Turm wurde man dann noch freundlich erinnert, wie wenig man doch erst geschafft hat 😉

DSC08765

DSC08821Allerdings hat es diese Eidechse auch schon geschafft

DSC08802Final am letzten Wachturm angekommen, hörte man in der Ferne schon die ersten Donnerschläge. Auch den Regen konnte man sehen.

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Also hieß es schnell zur Seilbahnstation.

Beim Einstieg wurden wir noch gewarnt, dass es schaukeln könnte – und tatsächlich war die Abfahrt nicht gerade einer meiner Lieblingsseilbahnfahrten. In der Mitte startete der Regen und auch Eis/Hagel kam mit nach unten. Unten angekommen ging ein Platzregen runter, der seines gleichen suchte.

Auf dem Weg zur Seilbahnstation bemerkte man zudem, dass Chinesen sehr gut im „Copy-Paste“ sind.

DSC08852Mit dem Shuttlebus ging es dann wieder Richtung Parkplatz, wo unser Fahrer wartete.

Abends gab es dann noch ein Abendessen bei Freunden, wo wir unsere Koffer unterstellen konnten, da die nächsten drei Tage aus einem spontanen Ausflug bestanden. Sprich: mit dem Zug ins Landesinnere und zurück mit dem Flugzeug.

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4. Tag oder: die verbotene Stadt

Nachdem wir eigentlích gestern schon in die verbotene Stadt wollten, dise allerdings Montags geschlossen hat, stand diese nun heute auf dem Plan.

Nach dem Frühstück im Hotel ging es mit der Ubahn für ca. 42 cent zur verbotenen Stadt. Auf dem Platz wo wir schon am zweiten Tag waren, tummelten sich nun 3 fach so viele Menschen rum. Wieso dies am Wochenende nicht der Fall ist, kann ich mir nicht erklären.

Also ging es durch das riesige Portal in den ersten Innenhof.

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Als ich dieses Foto machte, schrie der Mann mit dem Schirm unten links plätzlich auf un sagte, man darf keine Fotos machen. Nun gut wahrscheinlich ist er nicht fotogen…

DSC08436Nachdem wir uns ein Ticket besorgt hatten, ging es weiter auf dem Platz. Am Ende konnte man Audiguide käuflich leihen. Nach einem weiteren Eingang stand man nun vor 5 BrückenDSC08453Diese 5 Brücken sieht man rechts auf dem Panorama. Das andere Gebäude ist der erste Tempel in der verbotenen Stadt.

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Der weiße Weg war für den Herrscher vorbehalten und die anderen standen rechts und links daneben.

Auf beiden Seiten stehen zwei Bronzelöwen – die größten in der gesamten Stadt.DSC08458Hinter dem ersten Tempel erstreckte sich wieder ein noch größerer Platz, auch wieder mit dem weiß abgesetzten Weg.

DSC08468Als wir näher kamen, kam man sich etwas vor, als wenn gleich Michael Jackson persönlich auferstehen würde.

DSC08490Allerdings war hier „nur“ ein Stuhl.

DSC08494Weiter ging es immer dem Plan des Audiguides nach.

DSC08533Es folgte die neun Drachen Wand.

DSC08535DSC08536

Der Sage nach wurde ein Stein falsch gebrannt. Dem Ritual zur Folge wäre das gesamte Kunstwerk unbrauchbar. Allerdings wurde der Stein dann aus Holz nachgeschnitzt und bemalt. Es fiel nicht auf, bis die Zeit an dem Holz nagte.DSC08539Ganz zum Schluss kamen noch die 6 Paläste, die wir uns auf Grund der Zeit allerdings im Schnelldurchlauf ansahen.

DSC08632Ganz im Norden folgten dann die Gärten mit mehreren tausend m³.

DSC08661Der Hinterausgang 😉

Als wir dann die Audiguides abgegeben haben, ging es mit dem Taxi zur nächsten U-Bahn Station. Diese sollte uns zum Olympia Park führen.

Beim Ausgang der U-Bahn sah man als allererstes ein IBM Tower der besonderen Baukunst.

DSC08665Nach einem Security Check war man nun auf einer großen Meile und man konnte das Stadion (Bird Nest) schon erahnen.

DSC08668Übersichtskarte der Anlage

Und hier ist es:

IMG_4162Auf dem Weg wurden wir noch von einer kleineren chinesischen Gruppe angesprochen, ob sie ein Foto mit mir machen könnten. Diese Gruppe kam aus den weiten Bergen Chinas und hatten wohl noch nicht viel Kontakt mit Ausländern.

Am Ende erahnte man (Nebel oder Luftverschmutzung sei mal dahingestellt) die beiden Türme.

DSC08693Sollte einem der Weg zu lang sein, kann man auch mit einer kleinen Eisenbahn fahren. 😀

DSC08694Die olympische Fackel darf natürlich auch nicht fehlen.

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Sowie die Ringe:

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Und die Maskottchen:

DSC08703Gegen eine kleine Gebühr kann man auch in das Stadion:

DSC08708 DSC08726Nachdem wir wieder unten waren, spurteten wir zur nächsten UBahn Station, da es anfing zu regnen. Zum Abendessen gab es Fisch und andere Köstlichkeiten, wobei wir allerdings zuvor noch einen Abstecher in einen Supermarkt machten.

Hier fand man dann u.a. auch lebende Fische, oder aber auch schon auf Eis gelegte.

Wieso es in Deutschland so etwas nicht geben könnte, erfuhren wir ein paar Tage später in einem anderen Supermarkt. Hier sprang ein Fisch doch tatsächlich aus dem Wasserbecken und sprang auf dem Boden hin und her.

DSC08740 DSC08741Die Stärkung vom Abendessen brauchten wir auch, denn morgen ging es zur Chinesischen Mauer.

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