3. Tag oder: der erste Tempel

Nach dem der Urlab nun anfangen kann, stand heute der erste Tempel auf dem Tagesprogramm. Der Himmels Tempel.

Als eine Alternative zum Hotel Frühstück gab es heute morgen Dumplings.

DSC08347Als Frühstück sehr lecker. Vor allem waren diese Handgemacht.

Zu diesem Thema: Man muss schon Vertrauen haben, wenn man hier Essen bestellt – allerdings wird es doch so gut wie möglich sauber gemacht. Nicht weniger Schuld ist allerdings auch die Essgewohnheit der Chinesen.

Nach der Stärkung kamen wir dann an dem Tempel an.

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Allerdings war es nicht das einzige Gebäude in diesem riesigen Park.

Es gab hier verschiedene Tempel und Gärten.

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Nach einem anstrengenden Marsch durch den Park (bei gefühlten 40 Grad) gab es zum Abendessen Hot Pot.

Eine Art Hot Pot gab es ja schonmal in Japan, allerdings ist dies ein Gefäß auf dem Tisch und nicht in Tisch eingearbeitet wie in Japan.

Auch wurde hinterher keine Suppe aus der Brühe zubereitet.

DSC08417 DSC08418Dazu gab es verschiedene Fleischsorten, Gemüse und sonstige Sachen, die man so warm machen kann.

Danach ging es zurück zum Hotel.

Morgen steht die verbotene Stadt von innen an.

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2. Tag oder: Die Reise beginnt anderes als geplant

Da ich gestern zwanghaft bis zum Chinesischen Abend wachgeblieben bin, schlief ich um 10 Uhr wie ein Stein – und das bis 07:30 als der Wecker klingelte.

Also Jet-Leg einigermaßen überstanden. Allerdings tat sich ein anderes Problem auf. Auf den beiden Flügen – Wien – London – London – Peking bekam ich eine Art Druck auf den Ohren, welcher nicht verschwand. Also was macht man Sonntags? Richtig ins Krankenhaus.

Mit dem Taxi ging es vom Hotel los und die Kollegin vermittelte dann wo es am besten hin ging. Erdgeschoss war die „normale“ Notaufnahme und hier saßen und lagen schon etliche Leute herum. Ich dachte mir nur: Das kann ja lange dauern.

Allerdings war die „Internationale Notaufnahme“ im 3. Stock. Hier wurde an der Information erstmal netterweise mein Puls etc. gemessen. (Wartezeit: 30 Sekunden bis ich dran war)

Danach wurde es etwas nunja… verrückt.

Nachdem man den Puls wusste, wurde man zum Kassenschalter verwiesen.

Hier musste man einmal 5,5 RMB (rund 0,80€) in bar bezahlen.
Dafür erhielt man sein eigenes Pekinger Krankenhaus Buch.

DSC08345Zum anderen 200 RMB (rund 28 Euro) für – nunja – das man weitermachen durfte.

Mit dieser Quittung ging es wieder zur Information, die uns in einen Raum um die Ecke verwies. Hier saß eine Ärztin ganz alleine in einem Behandlungsraum und langweilte sich…

Mit den Informationen ging es dann auf einen Stuhl mit Licht und die Behandlung fing an.

Es folgte ein wenig Smalltalk und die Medizin wurde notiert. Mit dieser Information ging es wiederrum zur Kasse. Dieses Mal sollte es 236,96 RMB (rund 34 Euro) kosten.

Hier war die Behandlung, Diagnose und Medizin inkludiert. Mit dieser Quittung wiederum ging es wieder zur Information, wo die eigene Behandlungskarte (in größe eines Führerscheins) in eine Box gelegt wurde. Diese Box schnappte sich sofort eine Mitarbeiterin und sauste los. Nach 3 Minuten Wartezeit überreichte Sie die Medizin.
Ich weiß jetzt nicht, ob es in Deutschland auch so kompliziert ist, aber nunja es ging alles sehr reibungslos und die Ärztin konnte sogar Englisch. Ob ich allerdings mit Englisch überhaupt so weit gekommen wäre, weiß ich allerdings nicht.

Nach dem schönen Start in den eigentlichen China Urlaub ging es zu einem künstlichen See (mit u.a. Motorbooten und Anglern) in ein Restaurant. Hier trafen wir eine Freundin und aßen ein paar „chinesische“ Sachen. Einiges war sehr lecker… anderes nunja… Geschmachssache.

Von da aus ging es zum Tian’anmen-Platz.
Nach einem kleinen Security Check wie am Flughafen durfte man den Platz betreten.

DSC08266Zunächst sieht man eine Art Siegessäule. Diese wurde für die gefallenen Chineses bei Kriegen gefallen sind.

DSC08274Eine Panoramaansicht von der Mitte des Platzes.

DSC08270Von weiten kann man schon das Bild von Mao Tse Tung erkennen.DSC08273Auch die Chinesische Flagge darf natürlich nicht fehlen.

DSC08293Nach ein paar Schnappschüssen ging es auch schon langsam weiter.

Es ging in das älteste Hotelkomplex in Peking welches 3 Hotels beinhaltet.
Hier wurde einem schon das halb leere / halb volle Glas nachgeüllt während man quasi noch absetzte. Service pur 😉

Ab da wurde es kurios. Die Freunding der Kollegin bestellt mit dem Handy ein Fahrzeug. Es ist eine Art Uber, welches bei uns ja noch nicht so ausgeprägt ist. Auch das bezahlen geht hier drüber. Und da denkt man, dass China nicht weit entwickelt ist…

Mit dem Taxi ging es dann in einen sehr alten Teil der Stadt zu einem der besten Peking Enten Restaurants.

DSC08309 DSC08314Und dann hingen die Enten schon am Haken.

DSC08319Beim Warten (man musste sich Nummern ziehen) liefen wir noch ein wenig durch die engen Gassen und was man hier nicht so alles sieht:

DSC08320Dieses Kabel hing ca. 2 Meter über dem Boden.

Aber wieder zurück zum Essen:

Als Vorspeise gab es unter anderem:

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BohnenDSC08324Judasohren (eine Art Pilz die an Bäumen wächst)

DSC08327Hühnerfleisch mit Erdnüssen, Lauch und Roten Bohnen.

Danach kamen noch 2 andere Freunde und der eigentliche Höhepunkt kam.
Die fertige Ente wurde zubereitet.

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Das erste Resultat sah wie folgend aus:DSC08329Der erste Gang war nun, die losgelöste Haut (rechts auf dem Teller) mit etwas Zucker zu besteichen und dann zu essen.

Der Zweite gang kam schon etwas näher an Westliche Essgewohnheiten ran. Hier wurde eine Art Wrap zubereitet. Mit dem Fleisch und Gemüse und z.B. Knoblauch wurden die Wraps belegt und eingerollt. Sehr schmackhaft.

Für Hartgesottene gab es danach noch die Beine und das Gehirn zu essen.

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Als letztes wurde aus den Resten noch eine Suppe aus den übriggebliebenen Knochen zubereitet:DSC08335

Als Nachtisch gab es noch unterschiedliche Kompositionen von unterschiedlichen Bohnen.DSC08336Danach ging es wieder mit einen privaten Auto (Uber lässt grüßen) zum Hotel.

Ein Witz noch zum Abschluss über die öffentlichen Toiletten in China bzw. Peking (bis jetzt war ich noch nich in einer drinnen):
„In anderen Ländern findet man die Toiletten mit den Augen – in China mit der Nase“

In diesem Sinne: Gute Nacht

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1. Tag oder: Peking here I am

Nach einem 2 Stündigen Flug nach London – 3 Stunden Aufhenthalt und noch einmal knapp 9 Stunden nach Peking kam ich nach gefühlten 24 Stunden endlich an. Immigration lief ohne ein Wort ab. Keine Fragen wann, wieso und wohin. Da bin ich in Amerika und auch Japan anderes gewöhnt.

So sieht das Visum übrigens im Reisepass aus:

2015-05-13 22.54.21Bei der Einreise wird dieses durchgestrichen und danbeben auf die noch freie Seite kommt ein kleiner Stempel. Süß 🙂

Peking… nach dem ich noch auf die Kollegin aus Japan gewartet habe, ging es mit dem Airport Express für 25 RMB (knapp 3,5€) Richtung Innenstadt. Hier wollten wir dann die letzten km mit dem Taxi nehmen. Dieser versuchte allerdings einen Wucherpreise zu verlangen – 120 RMB (ca. 17 Euro). Daher überlegten wir uns dies noch einmal und wurden prompt von einem Art Ritscha Fahrer angesprochen:

peking57-08Vergleichsfoto. Quelle: http://www.schwarzaufweiss.de/

Mehrere Fotos folgen.

Somit saßen wir dann hinten auf dem Sitz und vor uns noch 2 Große Reisekoffer, ein kleiner auf meinem Bein, Laptoptasche irgendwo zwischen uns und ein Rucksack auf dem Schoß von meiner Kollegin.

Dies muss von außen für westliche Augen befremdlich vorkommen, aber es funktioniert. Diese Fahrt kostete „nur“ noch 70 RMB (knapp 10 Euro). Aber das muss man ja auch mal machen 😉

In Peking gilt das Motto wie in einigen asiatischen Ländern: wer zuerst hupt hat Recht. Ok so schlimm ist es nicht, aber es ist schon abenteuerlich wie hier manchmal mit den Fahrrädern, Motorrollern und sonstigen Gefährten + Autos hier gefahren wird. Aber der Fahrer wusste wie breit sein Gefährt war (ab und an dachte ich jetzt kratzen wir an die Mauer oder an das geparkte Auto).

Allerdings bin ich der Meinung, dass es hierdurch sicherer ist, denn jeder passt auf jeden auf.

Was auch noch auffällt, dass die Autos die hier rumfahren nur die Topausstattungen haben (mir wäre das Auto in Peking viel zu schade)… Hier stehen Autos mit eingebauten Motoren, die hier niemals ausgefahren werden können. Aber gut… wer hat der hat 😉

Am „Nachmittag“ gab es noch eine Kleinigkeit an Nudeln zu essen.

DSC08264Danach ging es noch durch das alte Viertel hier und man erlebte ein wenig die komplett andere Mentalität der Chinesen. Alle Eindrück kann man gar nicht auflisten geschweige denn in Fotos festhalten. Da ich hier der fast einzige Tourist bin, hab ich auch noch ein wenig Bedenken, was man fotografieren kann und was nicht.

Als Abschluss noch ein Eingang zu einem Restaurant.

DSC08265Heute Abend gibts in dem Hotel (passend zu dem Namen) eine Schattenspielvorstellung.

Und dann gehts sofort ins Bett…

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Neue Reise – China 2015

Die nächste Reise steht bald wieder an.

Im Juni geht es zunächst für 6 Tage nach Wien.

Da ich von dort nach Hause fliegen muss, habe ich mir überlegt, was auf dem Weg liegt. Also Google Maps geöffnet und mal nachgesehen.

Wien ChinaOk China liegt nich ganz auf dem Weg, aber es sieht zumindest lustig auf der Karte aus 😉

Also ging es ins Reisebüro meines Vertrauens und schwups war „ein“ Flug gebucht.

Wien – London – Peking – Shanghai – London – Düsseldorf

Hotels folgten auch und die Kollegin aus Tokyo sagte für die Zeit in Peking auch zu.

So weit so gut.

Vorbereitungen folgen.

Bis dahin

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23. Tag: Abflug

Heute hieß es Abschied von Las Vegas zu nehmen.

Fast Check Out am TV und schon saßen wir im Auto. Traditionell ging es dann in die Shopping Mall zum Frühstück.

Am späten Nachmittag wurde das Auto dann abgegeben und es folgte der Flug nach London und Düsseldorf.

Bis zur nächsten Reise.

– to be continued June 2015 –

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